Und los! innovationhub.schule startet mit 14 Schulen in Pilotphase

Groß denken – und dann mit kleinen Schritten anfangen: 13 Schulen und eine Kreisschülervertretung starten jetzt mit Hilfe der Anwendung innovationhub.schule in ihre Innovationsprojekte. Die virtuelle Werkbank für Schulinnovation ist eine Initiative der Heraeus Bildungsstiftung und von Innova Partners. Das Ziel ist die Förderung von Schulentwicklung durch Innovation. Die Vorhaben der Schulen sind so verschieden wie ihre Profile und ihre Teams: von der Grundschule, die ein Sozialcurriculum umsetzen möchte, über das Gymnasium, das mit iPad-Klassen erste Schritte in Richtung Digitalität gehen will bis hin zu einem Team aus sieben Schülervertretungen, das Schüler*innen besser auf das „reale Leben“ vorbereitet sehen möchte.

Die Kickoff-Veranstaltung begleiteten nicht nur Dr. h. c. Beate Heraeus und Alexandra Heraeus aus dem Vorstand der Heraeus Bildungsstiftung, sondern auch die Erziehungswissenschaftler Prof. Mag. Dr. Michael Schratz (Leopold Franzens Universität Innsbruck) und Niels Anderegg (Pädagogische Hochschule Zürich). In ihrem als Zwiegespräch gestalteten Input thematisierten die beiden Pädagogen das Thema der Resonanz als Grundlage von Lernen und Entwicklung: Auf was respondiere ich? Und was entsteht daraus?

Resonanz ist auch ein zentraler Baustein des innovationhub.schule: Zu Beginn eines jeden Innovationsprojekts können die Schulteams mit den Befragungsvorlagen des innovationhubs sichtbar machen, wie relevante Zielgruppen das Lernen, Lehren und die Schule im gewählten Kontext gerade wahrnehmen und erfahren. Die Anwendung begleitet dann bei der Formulierung einer Vision für die Schule, der Durchführung eines ersten, kleinen Praxistests zur Erreichung eines konkreten Ziels – die sogenannten “Hacks“ – und der Auswertung des ersten innovativen Schritts. innovationhub.schule bietet „unterwegs“ Tutorials, Methoden und Tools, gute Praktiken und die Chance zum Austausch in einer innovativen Community.

Die ersten 14 Teams werden durch diese Phasen von Coaches punktuell begleitet. Im Frühjahr 2021 endet die Pilotphase. Die Erfahrungen der Innovationsteams fließen in die virtuelle Werkbank ein und stehen dann anderen Schulen zur Verfügung, die sich ebenfalls auf den Weg machen und sich verändern möchten. Berit Moßbrugger, Leitung Innovationen der Heraeus Bildungsstiftung, zeigte sich überzeugt, dass dieses gemeinsame und doch voneinander unabhängige Arbeiten „viele Räume aufmacht, die Innovation ermöglichen“.

Die in der Pilotphase beteiligten Schulen und Teams sind:

Adolf-Reichwein-Schule, Langen

Bischof-Sproll-Bildungszentrum, Biberach a.d. Riß

Burggymnasium, Friedberg

Christian-Wirth-Schule, Usingen

Franziskanergymnasium Kreuzburg, Großkrotzenburg

Helmholtzschule, Frankfurt

Konrad-Adenauer-Schule, Kriftel

Kreisschülerrat Main-Kinzig-Kreis

Traisaer Schule, Mühltal

Montessori Oberstufe Berlin

Raiffeisen-Campus, Dernbach

Richtsberg-Gesamtschule, Marburg

Waldparkschule, Heidelberg

Werner-Heisenberg-Schule, Rüsselsheim

 

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