Lachen erlaubt!

Lachen erlaubt – Humor im Unterricht gezielt einsetzen, so lautete der Titel des Humorworkshops mit Katrin Hansmeier. 14 humorvolle Lehrkräfte trafen sich im Social Science Lab in Frankfurt/Bockenheim. Einer davon reiste sogar extra aus Sachsen an.

Die Trainerin, Schauspielerin und Mitgründerin des Deutschen Instituts für Humor Katrin Hansmeier verbreitete eine sehr positive und heitere Stimmung, die es den Teilnehmenden leicht machte, sich an dem aktiven Programm zu beteiligen.

Natürlich gab es auch Witze:

Michelle und Barack Obama treffen auf einer Party Michelles Ex. Die drei unterhalten sich und der Ex erzählt von seiner Arbeit als Besitzer eines Autohauses. Am Abend sagt Barack zu Michelle: „Hättest Du ihn geheiratet, wärst Du jetzt die Frau eines Autohausbesitzers“. Darauf antwortet Michelle: „Hätte ich ihn geheiratet, wäre er der Präsident der Vereinigten Staaten!“

Oder die Anekdote eines Berliner Busfahrers, der das Problem der sich vorne stauenden Fahrgäste mit folgender Ansage löst: „Alle Fahrgäste mit sauberer Unterwäsche gehen bitte nach hinten durch.“

Humor kann im Schulalltag helfen und entspannen. Es geht darum, Gewohnheiten und Perspektiven zu verändern, von der Haltung „Oje, ein Problem!“ hin zu „Hurra ein Problem“. So kann es uns gelingen, in anstrengenden Situationen weniger Stress zu empfinden und mit Humor gelassener zu reagieren. Dass es ungewohnt ist, Gewohnheiten zu verändern, erfuhren die teilnehmenden Lehrkräfte in Übungen aus dem Improvisationstheater und im positiven Umdeuten Ihrer Glaubenssätze. Aus: „Oh Gott – wieder die 7b!“ wurde zum Beispiel „Super, die 7b – da kann ich üben, die Humortechniken einzusetzen!“

Die Teilnehmer/-innen lernten den Unterschied zwischen selbstaufwertendem, sozialem Humor und selbstabwertenden, aggressivem Humor kennen und konnten herausfinden, welcher Humortyp sie selbst sind.

Und für alle Lehrkräfte, die sich jetzt fragen, wieviel Humor im Unterricht angemessen ist, lautet eine Faustformel: in 45 Minuten ca. 3x Humor.

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