Myalgische Enzephalomyelitis/chronisches Fatigue Syndrom ME/CFS) ist eine schwere Multiorganerkrankung. Die Weltgesundheitsorganisation ordnet sie als neurologische Krankheit ein. Typisch sind eine anhaltende Erschöpfung und eine ausgeprägte Belastungsintoleranz. Schon geringe Anstrengung kann die Symptome deutlich verschlechtern.

Erkrankte Schüler:innen sind stark beeinträchtigt

Für betroffene Schüler:innen bedeutet das oft starke Einschränkungen. Konzentration, Belastbarkeit und regelmäßige Teilnahme am Unterricht sind erschwert. Symptome können sich täglich verändern. Fehlzeiten und schwankende Leistungen sind die Folge.

Im Schulalltag wird die Erkrankung nicht immer richtig eingeordnet. Erschöpfung kann fälschlich als Faulheit oder Vermeidung sozialer Interaktion interpretiert werden. Zugleich versuchen viele Betroffene, so lange wie möglich am Unterricht teilzunehmen – oft mit langen Erholungsphasen danach.

Das Infoblatt empfiehlt unter anderem flexible Lösungen im Schulalltag. Dazu zählen angepasste Stundenpläne, zusätzliche Pausen oder individuelle Aufgabenformate. Auch digitale Lernangebote können helfen, den Anschluss zu halten. Entscheidend ist eine enge Abstimmung zwischen Lehrkräften, Eltern und medizinischen Fachstellen.

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