Besonders betroffen sind junge Menschen aus einkommensschwachen Familien. Viele Schüler:innen berichten zudem von hohem Leistungsdruck und dem Gefühl, selbst an Wochenenden lernen zu müssen.

Eine große Kluft zeigt sich beim Thema Mitbestimmung: Während drei Viertel der Schüler:innen mehr Einfluss auf Unterrichtsthemen oder Prüfungsformate wünschen, geben vier Fünftel an, hier kaum mitreden zu können.

„Kinder und Jugendliche sind die Expert:innen, wenn es um ihre Anliegen geht. So müssen wir sie auch behandeln“, betont Anna Gronostaj, Bildungsexpertin der Robert Bosch Stiftung. „Wenn Schüler:innen gehört werden wollen, Lehrkräfte aber keinen Bedarf sehen, brauchen wir dringend einen Dialog zwischen den Beteiligten. Echte Partizipation ist kein ‚Nice-to-have‘ – sie ist Grundlage für Wohlbefinden und gelebte Demokratie in der Schule.“

Wir helfen Schulen, Beziehungskultur und Wohlbefinden zu stärken

Hier setzen wir mit unseren Angeboten für eine tragfähige Beziehungskultur an.
Denn Beteiligung gelingt dort, wo Menschen einander vertrauen – und sich selbst etwas zutrauen.

Mit unserem neuen Programm next:schule vertiefen wir diesen Ansatz in einer Pilotphase mit ausgewählten Schulen. Über zwei Jahre hinweg begleiten wir sie in einem gemeinsamen Lern- und Veränderungsprozess.

Schulleitungsteams, Lehrkräfte und Schüler:innen – alle gestalten aktiv mit.
Damit Vertrauen, Beteiligung und Wohlbefinden im Schulalltag wachsen.