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  • Studie: Erste Einblicke zeigen hohe Bedeutung von Daten für die Arbeit der Schulaufsicht

    Studie: Erste Einblicke zeigen hohe Bedeutung von Daten für die Arbeit der Schulaufsicht

    Gemeinsame Verantwortung für Schulentwicklung

    Die Befragten sehen sich gemeinsam mit den Schulleitungen in der Verantwortung für erfolgreiche Bildungs- und Entwicklungsprozesse. Demnach handeln Schulen eigenverantwortlich, während die Schulaufsicht letztverantwortlich bleibt, die Schulqualität zu sichern.

    Daten als Schlüssel für Steuerung und Unterstützung

    Daten sind nach Aussage der Befragten relevant für die Arbeit der Schulaufsicht. Sie beschreiben die datengestützte Steuerung als einen „Paradigmenwechsel“: Diese ermöglicht es, schulische Situationen differenzierter einzuordnen, Wahrnehmungen zu objektivieren und Entwicklungsprozesse zielgerichteter zu begleiten. Besonders häufig nutzt Schulaufsicht nach Aussagen der Befragten Statistiken und Leistungsdaten von Schülerinnen und Schülern. Daten aus anderen Quellen – etwa Schulinspektionen oder Befragungen – kommen seltener zum Einsatz.

    Unterschiedliche Rahmenbedingungen in den Bundesländern

    Deutlich werden auch Unterschiede in den Rahmenbedingungen der Schulaufsicht in den verschiedenen Bundesländern: Daten stehen der Schulaufsicht je nach Bundesland in unterschiedlicher Bandbreite, Tiefe und Aufbereitungsform zur Verfügung. In drei der fünf Bundesländer wird an einer Strategie für datengestützte Qualitätsentwicklung gearbeitet.

    Datengestützter Dialog mit Schulleitungen

    In allen Bundesländern spielen Daten auch im Austausch mit Schulleitungen eine Rolle. In vier von fünf Bundesländern finden systematische Qualitätsgespräche auf Basis schulbezogener Daten statt, die häufig in Ziel- und Leistungsvereinbarungen münden.

    Die Interviews liefern einen ersten Einblick in Rollenverständnisse und Handlungsstrategien der Schulaufsicht. Die Vorstudie ist Teil eines mehrstufigen Forschungsprojekts, das in den folgenden beiden Teilstudien weiter vertieft wird.

    Die Studie „Schulaufsicht in Zeiten der Transformation“ wurde von der Heraeus Bildungsstiftung gemeinsam mit der Wübben Stiftung Bildung in Auftrag gegeben hat und wird von Prof. Dr. Kathrin Dedering von der Universität Erfurt geleitet.

  • Zwischenbericht der Studie „Schulleitung voraus“

    Zwischenbericht der Studie „Schulleitung voraus“

  • Neue Studie erforscht Rolle und Aufgaben der Schulaufsicht bei der schulischen Transformation – Perspektiven für die Bildungssteuerung

    Neue Studie erforscht Rolle und Aufgaben der Schulaufsicht bei der schulischen Transformation – Perspektiven für die Bildungssteuerung

    Die Studie zielt darauf ab, ein detailliertes Bild der Aufgaben, Rollen und Verantwortungen der Schulaufsicht innerhalb der Bildungsverwaltung zu gewinnen. Dazu führen die Forschenden ab Januar 2025 Interviews mit Mitarbeitenden der Schulaufsicht und der weiteren Unterstützungssysteme durch und befragen schulfachliche Referent:innen bzw. Dezernent:innen in fünf Bundesländern. Im Fokus stehen die Fragen: 

    • Wie führt die Schulaufsicht Schulen?
    • Wie unterstützt sie Schulen bei der Transformation und bei der (datengestützten) Weiterentwicklung?
    • Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen Schulaufsicht und anderen Unterstützungssystemen wie Landesinstituten oder der Schulentwicklungsberatung?

    Die gewonnenen Erkenntnisse werden in einer Publikation veröffentlicht, die auch konkrete Handlungsempfehlungen für die Qualifizierung und Weiterentwicklung der Schulaufsicht bieten wird. 

    Martin Fugmann, Geschäftsführender Vorstand der Heraeus Bildungsstiftung