next:schule nimmt Fahrt auf
Sieben hessische Schulen starten gemeinsam in zwei Jahre Schulentwicklung

Aufbruchstimmung im Stiftungshaus in Hanau am 16. September: Das Pilotprogramm next:schule – für verbindungsstarke Schulentwicklung ist gestartet. Sieben hessische Schulen gehen gemeinsam mit unseren Trainer:innen auf eine zweijährige Lernreise. Jede Schule bringt eigene Fragen und Erfahrungen mit. Gemeinsam entwickeln sie daraus ihren eigenen Weg zur Schulentwicklung.
Zum Auftakt durchliefen die Schulteams zusammen mit den Trainer:innen einen Parcours. Dabei packten sie symbolisch ihren Rucksack für die anstehende Expedition. An verschiedenen Stationen ging es um Beziehungskultur, Partizipation und Wohlbefinden. Die Gespräche und Aufgaben gaben erste Orientierung und machten deutlich, worauf es bei next:schule ankommt: Schulentwicklung kommt in Bewegung, wenn Menschen miteinander ins Handeln kommen.
Der Tag hat den Schulteams, den Trainer:innen und dem Stiftungsteam spürbar Rückenwind gegeben. In ihren Rucksäcken nehmen sie viele Eindrücke, neue Fragen und erste Ideen für die nächsten Etappen mit.
Schüler:innen sind mittendrin
Bei next:schule sitzen Schüler:innen, Lehrkräfte und Schulleitungen gemeinsam im sogenannten Transformationsteam der Schule. Die Schüler:innen bringen ihre Perspektiven, Fragen und Erfahrungen ein. Sie gestalten die Entwicklung ihrer Schulen von Anfang an aktiv mit.
„Es wird häufig über Schüler:innen gesprochen und viel zu selten mit ihnen gesprochen. Bei next:schule stehen ihre Bedürfnisse im Zentrum. Sie sind ganz aktiv am Veränderungsprozess beteiligt. Dadurch entsteht Selbstwirksamkeit und Verbindung – und das stärkt das Wohlbefinden“, sagt Christine Heraeus, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Heraeus Bildungsstiftung.
Für die Teilnahme konnten sich hessische Schulen aus unserem Stiftungsnetzwerk bewerben. Für die Pilotphasen haben wir sieben Schulen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Entwicklungsfragen ausgewählt:
- Albert-Einstein-Schule Schwalbach am Taunus
- Freiherr-vom-Stein-Schule Immenhausen
- Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule Ober-Ramstadt
- Gymnasium Philippinum Weilburg
- Integrierte Gesamtschule Solms
- Joachim-Schumann-Schule Babenhausen
- Otto-Hahn-Schule Hanau
Den eigenen Weg entwickeln
Bei next:schule gibt es kein fertiges Entwicklungsziel. Jede Schulgemeinschaft entscheidet ausgehend von ihrer Situation, woran sie arbeiten möchte. Wir begleiten die Schulen mit gemeinsamen Lernformaten und individueller Prozessbegleitung. Ein datengestütztes Verfahren hilft ihnen, den eigenen Entwicklungsstand zu reflektieren und Fortschritte sichtbar zu machen.
„Unser Ziel ist, Veränderungen direkt in den Schulen anzustoßen. Wir wollen das weniger dem Zufall überlassen. Deshalb möchten wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort eine Verantwortungsgemeinschaft bilden. Über zwei Jahre arbeiten wir daran, beziehungsstarke Schulen zu gestalten“, erklärt Martin Fugmann, geschäftsführender Vorstand der Heraeus Bildungsstiftung.
Die sieben Schulen werden sich im Netzwerk regelmäßig austauschen und voneinander lernen. Ihre Erfahrungen aus der Pilotphase 2026 bis 2028 fließen in die Weiterentwicklung von next:schule ein.
Die ersten Schritte sind gemacht. Jetzt beginnt die gemeinsame Arbeit für verbindungsstarke Schulen.









Netzwerkpartner

