Autor: thorsten.timmerarens

  • Barcamp edunautika Süd bringt frische Impulse nach Hanau

    Barcamp edunautika Süd bringt frische Impulse nach Hanau

    Gelingendes Lernen im Fokus
    Barcamp edunautika Süd bringt frische Impulse nach Hanau

    Wie sieht zeitgemäßes Lernen aus? Die erste edunautika Süd in Hanau hat darauf eine beeindruckend einfache Antwort gegeben: indem man Menschen Raum für ihre Fragen gibt und ihnen ermöglicht, ihre Ideen und Erfahrungen zu teilen und gemeinsam weiterzudenken.

    Am 15. November 2025 fand die edunautika erstmals in Hanau statt. Zusammen mit der Hamburger Bildungsagentur J&K – Jöran und Konsorten, Initiatorin der edunautika, und der Karl-Rehbein-Schule in Hanau haben wir das beliebte Barcamp in die Region geholt. Schon bei der Begrüßung der rund 180 Teilgebenden wurde deutlich, was diesen Ansatz trägt.

    Bereits das Format steht für die kulturelle Veränderung des Lernens, die uns antreibt. Das Barcamp ist ein Symbol dafür, das eigene Lernen selbstbestimmt und gestaltend in die Hand zu nehmen.

    Martin Fugmann, geschäftsführender Vorstand

    Offene Sessions, spontane Ideen, kollaboratives Arbeiten – die Karl-Rehbein-Schule verwandelte sich rasch in einen lebendigen Experimentierraum für alle, die Schule aktiv weiterdenken wollen. Im Mittelpunkt standen Lernformen, die in der digitalen Transformation neu gedacht, verhandelt und gestaltet werden müssen: Lernen, das individuell und kreativ gelingt, zugleich systematisch und kollaborativ ist – selbstbestimmt und gut begleitet, inklusiv, gerecht und orientiert an Wissen, Skills, Persönlichkeit und Meta-Lernen.

    Die Session-Themen spiegelten die vielfältigen Perspektiven der Teilgebenden wider. Sie reichten von selbstgesteuertem Lernen und Personalisierung über außerschulisches Lernen, Persönlichkeitsentwicklung und Positive Leadership bis hin zu Demokratiebildung, alternativen Prüfungsformaten und psychologischer Sicherheit in Schule.

    Wir nehmen mit: Die edunautika Süd gibt Rückenwind für alle, die Schule für heute und morgen stark machen wollen.

    Wir danken allen Teilgebenden, unseren Partner:innen für ihr Engagement – und freuen uns bereits auf weitere gemeinsame Schritte.

  • Erstes Alumnitreffen des Deutschen Lehrkräftepreises

    Erstes Alumnitreffen des Deutschen Lehrkräftepreises

    Zwischen Workshops bei der Crespo Foundation und Impulsen in der Bildungsarena von Eintracht Frankfurt wurde sichtbar, wie vielfältig die Perspektiven sind – und wie sehr alle eint: Schulen zu gestalten, in denen Kinder und Jugendliche gehört werden und Verantwortung übernehmen.

    Start der kollegialen Beratung

    Mit dem Treffen begann auch unser neues Coaching- und Beratungsprogramm. In Barcamps, Hackathons und thematischen Sessions bildeten sich erste Beratungstandems und konkrete Ideen für die Praxis. Die Themen spiegelten wider, was Lehrkräfte und Schulleitungen derzeit bewegt:

    • KI und Lernen
    • Schultransformation
    • Lernen im Wandel
    • Gesellschaft, Demokratie und Verantwortung

    Die Teilnehmenden machten deutlich, wie moderne Zusammenarbeit heute gelingt: psychologische Sicherheit, ehrliches Feedback und die Lust, gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

    In der Community treffe ich Menschen, die meinen Wunsch teilen, Schule zu einem guten Ort für Kinder und Jugendliche zu machen – und gemeinsam denken wir weiter und lernen voneinander.

    Teilnehmer am 1. DLP-Alumnitreffen

    Gänsehautmomente zwischen Kunst, Kultur und Sport

    Die Kunstausstellung der Crespo Foundation eröffnete Raum für neue Perspektiven. Der Besuch des Lernorts Stadion und das Gespräch mit Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung zeigten eindrucksvoll, wie Persönlichkeitsentwicklung, Teamarbeit und Mut zum Neuen auch außerhalb von Schule gelebt werden. Es waren Momente, die verbinden – und verdeutlichen, dass Bildungsverantwortung ein gemeinsamer Auftrag ist.

    Ein Netzwerk, das weiterwächst

    Unser besonderer Dank gilt

    • der Crespo Foundation mit Cora Stein und Christian Meyn für die großzügige Gastfreundschaft,
    • dem Deutschen Philologenverband und Susanne Lin-Klitzing für die gemeinsame Unterstützung des DLP,
    • dem Team von team:werk um Andrea Seitz, Anna Ginkel und Melissa Wörner für das starke Programm,
    • Ina-Marie Bargmann von Lernort Stadion und Dr. Nadine Seddig von der DFL Stiftung für inspirierende Impulse sowie
    • dem Eintracht Frankfurt Museum und Sebastian Lotz für den Blick hinter die Kulissen und
    • Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung für seine Einblicke in die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen im Leistungssport.
  • 60 Jahre Heraeus Bildungsstiftung: Eine Zeitreise in die Zukunft

    60 Jahre Heraeus Bildungsstiftung: Eine Zeitreise in die Zukunft

    • Alexandra und Christine Heraeus und Martin Fugmann zeigten: Bildung ist Persönlichkeitsbildung – und sie braucht Menschen mit Haltung.
    • Bundesbildungsministerin Karin Prien lobte in ihrem Videogruß „60 Jahre Impulse für zukunftsorientierte Schulen und Einsatz für innovativen Unterricht.“
    • Staatssekretär Dr. Manuel Lösel teilte persönliche Erfahrungen mit der Stiftung und machte deutlich, wie der richtige Impuls zur richtigen Zeit (Berufs-)leben verändern kann.
    • Dr. h.c. Beate Heraeus schenkte uns einen spannenden Gedanken, indem sie unser Stiftungsmotto neu interpretierte: „Schule macht Persönlichkeiten. Persönlichkeiten schaffen Lösungen.“
    • Lehrerin Carina Steffes und Schulleiter Björn Lengwenus machten deutlich: Bildung gelingt durch ein vertrauensvolles, respektvolles Miteinander.
    • Unser Überraschungsgast, der renommierte Bildungsforscher John Hattie, erinnerte uns daran, wie wichtig Mut in der Bildung ist – und er unterstrich: die Beziehung zu den Lernenden ist entscheidend.
    • Zukunftsforscher Roger Spindler richtete den Blick nach vorn: „Die Zukunft will nicht wissen, was du weißt. Sondern: Was kannst du damit machen?“ Seine „5 Finger der Bildung“ – Lernen, Verantwortung, Respekt, Beziehung, Entwicklung – bleiben uns als Leitbild.
  • Alexandra und Christine Heraeus über starke Beziehungen in Schule

    Alexandra und Christine Heraeus über starke Beziehungen in Schule

  • Sommerakademie für Schulleitungen: Führen im Dialog – Kommunikation als Schlüssel für gelingende Veränderung

    Sommerakademie für Schulleitungen: Führen im Dialog – Kommunikation als Schlüssel für gelingende Veränderung

  • Werkstudent:in Mediendesign (m/w/d)

    Werkstudent:in Mediendesign (m/w/d)

     Das bringst Du mit

    Was wir bieten

    Die Stiftung

    „Persönlichkeit macht Schule“ und “Schule macht Persönlichkeit” – nach diesem Motto setzt sich die Heraeus Bildungsstiftung für die Qualifikation von Führungspersönlichkeiten im System Schule ein. Wir fördern Schulleiterinnen und Schulleiter sowie verantwortliche Führungskräfte im Bildungssystem – damit sie als Vorbilder Schule weiterdenken und -entwickeln. Das ist eine große Aufgabe, für die wir jeden Tag gemeinsam und motiviert an Lösungen arbeiten.

    Wir freuen uns über eine aussagekräftige Bewerbung an bewerbung@heraeus-bildungsstiftung.de.

  • Zwischenbericht der Studie „Schulleitung voraus“

    Zwischenbericht der Studie „Schulleitung voraus“

  • Führen heißt: Verantwortung teilen – Andrea Franke im Portrait

    Führen heißt: Verantwortung teilen – Andrea Franke im Portrait

    Führen heißt: Verantwortung teilen

    Andrea Franke

    Die Willy-Brandt-Schule in Berlin-Wedding ist für viele Jugendliche weit mehr als ein Lernort – sie ist ein Ort der Chancen. Seit 2015 leitet Andrea Franke die Integrierte Sekundarschule. Für ihre Arbeit wurde sie mit dem Deutschen Lehrkräftepreis in der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ ausgezeichnet. 

    Doch Andrea Franke sieht den Preis nicht als persönliche Auszeichnung, sondern als Anerkennung für ihr Team: 

    Persönliche Geschichte als Antrieb 

    Franke kennt Schule aus verschiedenen Perspektiven. Sie wuchs in einem bildungsfernen Elternhaus auf und wäre in der achten Klasse beinahe sitzen geblieben. Diese Erfahrung prägt sie bis heute: 

    Diese Erfahrungen sind der Grund, warum sie heute niemanden zurücklassen möchte. Ihr wichtigstes Anliegen beschreibt sie so: 

    Unter ihrer Leitung schlug die einst ungeliebte Schule im sozialen Brennpunkt neue Wege ein: Absentismus konnte deutlich reduziert, Willkommensklassen eingerichtet und eine wirksame Berufsorientierung etabliert werden. Ihr Credo: Jede Schüler:in braucht eine Anschlussperspektive.  

    Probleme gemeinsam lösen 

    Andrea Franke versteht Führung als gemeinschaftliche Aufgabe. Die Schule hat mittlere Führungsebenen geschaffen und die Schulleiterin überträgt Verantwortung: 

    Doch Führung heißt für sie mehr als Organisation – sie bedeutet auch Fürsorge. Gute Arbeitsbedingungen, Vertrauen und ein respektvoller Umgang im Kollegium sind für sie Grundlagen guter Schule. Diese Wertschätzung drückt sich beispielsweise in der Arbeitsumgebung aus – durch eine Lehrerlounge mit gemütlichen Sofas, einer guten Kaffeemaschine und technisch gut ausgestatteten Arbeitszimmern für die Lehrkräfte.   

    Positive Verbindungen zur Schule aufbauen 

    Dasselbe Prinzip der Wertschätzung prägt auch den Umgang mit den Schülerinnen und Schülern: Bevor ein neuer Jahrgang beginnt, führt Andrea Franke mit ihnen und ihren Eltern persönliche Gespräche.  

    So entsteht von Anfang an eine Kultur der Offenheit und des Miteinanders.  

    Andrea Franke steht aber auch für konsequentes Handeln, etwa bei Versäumnisanzeigen. 

    Ratgeberin und Mutmacherin 

    Die Auszeichnung hat ihre Arbeit weit über Berlin hinaus sichtbar gemacht. Seitdem wird sie oft um Rat gebeten. Sie teilt ihre Erfahrungen pragmatisch – auch über Instagram, wo sie Einblicke in den Alltag gibt und Mut macht: 

    Gerade Schulleitung sollte nicht in den Mittelpunkt drängen, sondern die Fäden im Hintergrund zusammenführen: Mit unterschiedlichen Professionen zusammenarbeiten, aber sich selbst zurücknehmen. Dinge lenken, Potenziale erkennen, Ressourcen aktivieren, Strukturen schaffen.

    Die positiven Erfahrungen mit ihrem Team bestärken sie darin, alle Beteiligten in der Schule mitzunehmen.  

    „Sie stehen für das, was Schule stark macht.“ 

    Andrea Franke verkörpert eine Haltung, die Schule nachhaltig prägt: Kein Kind zurücklassen, Vertrauen ins Team, Menschlichkeit als Fundament.  

    Oder, wie es Alexandra Heraeus in ihrer Laudatio beim Deutschen Lehrkräftepreis sagte: 

    Lesen Sie das ausführliche Interview mit Andrea Franke auf news4teachers.

  • Feierlicher Abschluss mit Perspektive

    Feierlicher Abschluss mit Perspektive

    Martin Fugmann hält eine Begrüßungsrede auf der Treppe im Foyer des Literaturhauses Frankfurt.
  • Exzellenzcamp 2025: #Mutausbruch_Schule in Hanau

    Exzellenzcamp 2025: #Mutausbruch_Schule in Hanau