Kategorie: Allgemein

  • didacta 2026: Impulse für Schulleitung im Wandel

    didacta 2026: Impulse für Schulleitung im Wandel

    Über diese Fragen haben wir am 11. März 2026 im Rahmen der didacta mit Expert:innen aus Bildungspraxis, Wissenschaft und Bildungsadministration diskutiert. Zwei Podiumsrunden widmeten sich dabei zentralen Herausforderungen der Schulentwicklung: der Rolle von Schulleitungen im Wandel – und den Wegen von Lehrkräften in Führungsverantwortung.

    Schulentwicklung braucht geteilte Verantwortung

    In der ersten Diskussionsrunde stand die Frage im Mittelpunkt, wie Schulleitungen ihre Kollegien in Zeiten großer Veränderungen stärken können.

    Ein Gedanke zog sich durch die Gespräche: Schulentwicklung gelingt dort, wo Führung mehr ist als Organisation und Management.

    Dort,

    • wo Verantwortung im Kollegium geteilt wird
    • wo Vertrauen und psychologische Sicherheit entstehen
    • wo Schulleitung Orientierung gibt – ohne alles selbst steuern zu wollen

    Schulleiter André Szymkowiak brachte diese Perspektive auf den Punkt:
    „Wir müssen auch abgeben können, sonst fangen wir an, Schule nur noch zu verwalten.“

    Martin Fugmann betonte zudem die wachsende Bedeutung von Beziehungen in einer zunehmend digitalen Welt: „Je digitaler die Welt wird, desto mehr müssen Schulleitungen Beziehungen stärken.“

    Die Diskussion fand im Rahmen des Deutschen Lehrkräftepreises statt. Mit ihr wollten wir gemeinsam mit dem Deutschen Philologenverband auch auf die gerade gestartete Wettbewerbsrunde 2026 aufmerksam machen – und zeigen, welche Rolle engagierte Lehrkräfte und Schulleitungen für gelingende Schulentwicklung spielen.

    Gerade angesichts von Fachkräftemangel, wachsender gesellschaftlicher Komplexität und neuen technologischen Möglichkeiten brauchen Schulen heute

    • klare gemeinsame Ziele
    • gute Prozesse der Zusammenarbeit im Kollegium
    • Räume für Verantwortung und Initiative.

    Wege in Führung für Lehrkräfte

    Die zweite Diskussionsrunde richtete den Blick auf eine andere zentrale Frage:
    Wie finden Lehrkräfte den Weg in Führungsverantwortung?

    Ein Beispiel dafür ist das Qualifizierungsprogramm „Grundschule voraus“, das in Hamburg seit drei Jahren Grundschullehrkräfte auf dem Weg in die Schulleitung begleitet. Das Programm wurde von der Alfred Toepfer Stiftung, der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und der Heraeus Bildungsstiftung initiiert und wird künftig vom Landesinstitut für Qualität und Qualitätsentwicklung in Schulen weitergeführt.

    Danke für den offenen Austausch

    Wir danken allen Podiumsteilnehmer:innen für die engagierten Gespräche und die offenen Einblicke:

    Martin Fugmann, Susanne Lin-Klitzing, Prof. Dr. Marcus Pietsch, Jessica Prehm, Christian Stork, André Szymkowiak, Christiane von Schachtmeyer

    Ein besonderer Dank gilt Moderator Jan-Martin Wiarda, der die Diskussionen klug und pointiert geführt hat – und dem Didacta Verband für die gute Zusammenarbeit.

  • Verleihung des Deutschen Lehrkräftepreises 2025

    Verleihung des Deutschen Lehrkräftepreises 2025

    • Vorbildliche Schulleitung
    • Ausgezeichnete Lehrkräfte
    • Unterricht innovativ
    • Umwelt und Nachhaltigkeit – Sonderpreis des Cornelsen Verlages
    • Ausgezeichnete Lehrkräfte – Sonderpreis der PwC-Stiftung

    Gastgeberinnen waren Alexandra Heraeus, Vorstandsvorsitzende der Heraeus Bildungsstiftung, und Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes. Gemeinsam begrüßten sie die Gäste und unterstrichen die Bedeutung des Preises für die Sichtbarkeit exzellenter Bildungsarbeit.

    • Simone Oldenburg, Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Schirmherrin der Wettbewerbsrunde 2025
    • Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin
    • Anna Stolz, Staatsministerin für Unterricht und Kultus des Freistaates Bayern und Präsidentin der Bildungsministerkonferenz 2026
    • Steffen Freiberg, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

    Ein herzliches Dankeschön geht ebenfalls an unseren Kooperationspartner, den Deutschen Philologenverband, und unsere Förderpartner Cornelsen, Schöpflin Stiftung und PwC-Stiftung. Gemeinsam bereiten wir vorbildlichen Lehrkräften und ausgezeichneten Schulleitungen die Bühne, die sie verdienen.

    Wir freuen uns, die Preisträger:innen im Alumni-Netzwerk des Deutschen Lehrkräftepreises wiederzusehen – und gemeinsam weiter an einer Schule zu arbeiten, die Kinder und Jugendliche wachsen lässt.

    Der „Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ” hat es sich zum Ziel gesetzt, die öffentliche Wertschätzung sowie das Image des Lehrberufs und der Arbeit der Schulleitungen zu steigern und wirkungsvolle Anstöße zur Verbesserung des Unterrichts an Schulen zu geben.

    2009 vom Deutschen Philologenverband (DPhV) und der Vodafone Stiftung Deutschland initiiert ging der Wettbewerb aus zwei Konzepten hervor: Aus dem Wettbewerb „Unterricht innovativ”, der von 2003 bis 2008 vom Deutschen Philologenverband, dem Bundesverband der Deutschen Industrie und der Stiftung Industrieforschung gemeinsam durchgeführt wurde, und dem Wettbewerb „Pisagoras – Deutscher Lehrkräftepreis”, der 2007 und 2008 auf Initiative von Prof. Susanne Porsche realisiert wurde.

    Von 2009 bis 2019 wurde der „Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ” gemeinsam von der Vodafone Stiftung Deutschland und dem Deutschen Philologenverband durchgeführt. Das dazu neu entwickelte Konzept kombinierte die Kategorie des Schülerinnen- und Schüler-Votums mit der Bewertung innovativer Unterrichtskonzepte.

    Zur Wettbewerbsrunde 2020 hat die Vodafone Stiftung Deutschland ihre Trägerschaft auf die Heraeus Bildungsstiftung übertragen, die bereits 2010 Partnerin des Wettbewerbs war. Die Heraeus Bildungsstiftung erweiterte die Wettbewerbskategorien um die dritte Säule „Vorbildliche Schulleitung“.

    Mehr zum Deutschen Lehrkräftepreis und zum Start der Wettbewerbsrunde 2026

  • Studie: Erste Einblicke zeigen hohe Bedeutung von Daten für die Arbeit der Schulaufsicht

    Studie: Erste Einblicke zeigen hohe Bedeutung von Daten für die Arbeit der Schulaufsicht

    Gemeinsame Verantwortung für Schulentwicklung

    Die Befragten sehen sich gemeinsam mit den Schulleitungen in der Verantwortung für erfolgreiche Bildungs- und Entwicklungsprozesse. Demnach handeln Schulen eigenverantwortlich, während die Schulaufsicht letztverantwortlich bleibt, die Schulqualität zu sichern.

    Daten als Schlüssel für Steuerung und Unterstützung

    Daten sind nach Aussage der Befragten relevant für die Arbeit der Schulaufsicht. Sie beschreiben die datengestützte Steuerung als einen „Paradigmenwechsel“: Diese ermöglicht es, schulische Situationen differenzierter einzuordnen, Wahrnehmungen zu objektivieren und Entwicklungsprozesse zielgerichteter zu begleiten. Besonders häufig nutzt Schulaufsicht nach Aussagen der Befragten Statistiken und Leistungsdaten von Schülerinnen und Schülern. Daten aus anderen Quellen – etwa Schulinspektionen oder Befragungen – kommen seltener zum Einsatz.

    Unterschiedliche Rahmenbedingungen in den Bundesländern

    Deutlich werden auch Unterschiede in den Rahmenbedingungen der Schulaufsicht in den verschiedenen Bundesländern: Daten stehen der Schulaufsicht je nach Bundesland in unterschiedlicher Bandbreite, Tiefe und Aufbereitungsform zur Verfügung. In drei der fünf Bundesländer wird an einer Strategie für datengestützte Qualitätsentwicklung gearbeitet.

    Datengestützter Dialog mit Schulleitungen

    In allen Bundesländern spielen Daten auch im Austausch mit Schulleitungen eine Rolle. In vier von fünf Bundesländern finden systematische Qualitätsgespräche auf Basis schulbezogener Daten statt, die häufig in Ziel- und Leistungsvereinbarungen münden.

    Die Interviews liefern einen ersten Einblick in Rollenverständnisse und Handlungsstrategien der Schulaufsicht. Die Vorstudie ist Teil eines mehrstufigen Forschungsprojekts, das in den folgenden beiden Teilstudien weiter vertieft wird.

    Die Studie „Schulaufsicht in Zeiten der Transformation“ wurde von der Heraeus Bildungsstiftung gemeinsam mit der Wübben Stiftung Bildung in Auftrag gegeben hat und wird von Prof. Dr. Kathrin Dedering von der Universität Erfurt geleitet.

  • Orientierungspapier zu KI-bezogenen Schulleitungsfortbildungen

    Orientierungspapier zu KI-bezogenen Schulleitungsfortbildungen

    Forum Bildung Digitalisierung
    Orientierungspapier bietet Überblick zu aktuellen KI-Fortbildungsangeboten für Schulleitungen

    Das Forum Bildung Digitalisierung (FBD) hat ein neues Orientierungspapier zu KI-bezogenen Schulleitungsfortbildungen in Deutschland veröffentlicht. Es zeigt klar: Künstliche Intelligenz ist ein zentraler Hebel für nachhaltige Schulentwicklung.

    Die Analyse von 41 Fortbildungsangeboten macht aber deutlich: Der Schwerpunkt liegt bislang auf Verstehen und Anwenden von KI. Deutlich seltener werden Reflexion und Mitgestaltung adressiert. Langfristige Formate, Teamansätze und begleitete Transferphasen in der eigenen Schule bleiben die Ausnahme. Zugleich erreichen bestehende Angebote vor allem bereits KI-affine Schulleitungen – viele andere bleiben aufgrund von Zeitdruck, Unsicherheiten oder fehlender Relevanz außen vor.

    Das Papier benennt daher konkrete Bedarfe für wirksame Fortbildung:

    • längerfristige, praxisnahe Formate mit Raum für Erprobung und Reflexion
    • zielgruppenspezifische Angebote – auch für Schulleitungsteams
    • eine kritisch-konstruktive Haltung zu KI
    • partizipative und agile Führungskultur
    • ein qualifiziertes Unterstützungssystem mit klaren rechtlichen Rahmenbedingungen
  • „Wohlbefinden ist eine zentrale Aufgabe der Schulleitung“

    „Wohlbefinden ist eine zentrale Aufgabe der Schulleitung“

    André Szymkowiak im Gespräch mit Thorsten Timmerarens
    André Szymkowiak © Heraeus Bildungsstiftung

    André Szymkowiak leitet das Gymnasium Thusneldastraße in Köln. 2023 wurde er mit dem Deutschen Lehrkräftepreis in der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ ausgezeichnet. Für ihn steht fest: Wohlbefinden ist kein „Nice-to-have“, sondern die Grundlage für gelingendes Lernen – und damit eine zentrale Aufgabe der Schulleitung. Im Gespräch erklärt er, wie Vertrauen, Beteiligung und klare Strukturen Schule verändern können.  

    André, Wohlbefinden ist für dich die Grundlage jeder Schulgemeinschaft. Ist das nicht etwas übertrieben?  

    André Szymkowiak: Für mich ist völlig klar: Gerne zur Schule zu kommen und gerne zu lernen ist die Basis, damit Lernen wirklich stattfindet. Natürlich kann man auch durch Druck lernen, weil man Prüfungen bestehen muss – aber das ist kein echtes, innerlich motiviertes Lernen. Wir wollen, dass aus Überzeugung gelernt wird. Das gelingt nur in einer guten Atmosphäre – wenn man gerne hingeht und sich wohlfühlt.

    Was folgt daraus für Schulleitungen? 

    Wenn man das ernst nimmt, muss man überlegen, wie diese Atmosphäre entsteht. Dazu gehört, dass auch das Kollegium gerne zur Schule kommt. Wenn Lehrerinnen und Lehrer mit „dickem Hals“ kommen, können sie keine positive Stimmung verbreiten. Meine Aufgabe ist es, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sie gerne kommen. Das setzt sich durch die ganze Schulgemeinschaft fort – auch Eltern müssen sich willkommen fühlen und nicht als Störfaktor. Das braucht Zeit, aber irgendwann spüren es alle.

    Gab es einen persönlichen Moment, der diesen Gedanken bei dir gefestigt hat?  

    Ich habe als Lehrer in verschiedenen Kontexten erlebt, dass Kolleginnen und Kollegen gegeneinander gearbeitet haben und die Schulleitung auf Wohlbefinden kein Wert gelegt hat. Da bleibt unglaublich viel Potenzial liegen, weil Menschen innerlich kündigen. Das können wir uns nicht leisten.

    War für dich klar: Wenn ich mal in der Schulleitung bin, mache ich es anders? 

    Ja, definitiv. Es gibt nicht den perfekten Schulleiter oder die perfekte Schulleiterin. Man muss seinen eigenen Weg finden – von guten und schlechten Vorbildern lernen. Manche übernehmen Verhaltensmuster, die sie selbst früher kritisiert haben, nach dem Motto: So macht man das eben. Das ist falsch. Man muss reflektieren und bewusst anders handeln.

    Wie äußert sich das in deinem Führungsstil?

    Durch Verantwortung und Vertrauen. Ich halte mich bewusst zurück, auch wenn ich anderer Meinung bin – das ist nicht leicht. Aber wenn man alles selbst entscheidet, kommen alle ständig zur Absicherung. Ich will, dass sie selbst entscheiden. Ich berate, aber ich bestimme nicht. Führen heißt für mich: laufen lassen können.

    Wie sieht das in der Praxis aus?

    Wir arbeiten mit Koordinationsteams statt Einzelverantwortlichen. Die Teams entscheiden alles, was ihren Bereich betrifft. Beispiel: die Einschulung der Fünftklässler:innen. Das macht das Team Erprobungsstufe komplett – inklusive Anmeldegespräche. Viele Schulen erwarten, dass die Schulleitung diese Gespräche führt. Ich halte mich raus, weil das Team sagt: Wir müssen die Kinder kennen. Dann mache ich das nicht – konsequent.

    Du hast die Eltern angesprochen. Wie holst du sie ins Boot?  

    Durch echte Gespräche, nicht durch Newsletter. Ich spreche regelmäßig mit der Schulpflegschaft und den Elternvertretungen. So entsteht Partizipation: Sie erhalten mehr Informationen, werden in Prozesse eingebunden und erleben, dass ihre Meinung zählt. Wichtig ist, diesen Mehrwert einzulösen – nicht fragen und dann doch allein entscheiden.
    Ein Qualitätsmerkmal für mich: Wir haben rund 35 % Geschwisterkinder. Familien, die ihre Kinder schon bei uns haben, schicken auch die nächsten – obwohl es in Köln viele Alternativen gibt. Das ist der beste Vertrauensbeweis.

    Welche ersten Schritte würdest du empfehlen, um eine solche Kultur aufzubauen?  

    • Zuhören. Mit dem Kollegium sprechen: Wie geht es dir? Was brauchst du?
    • Verantwortung geben. Entscheidungen dort treffen lassen, wo sie anfallen.
    • Ansprechbar sein. Sichtbar sein, Präsenz zeigen, Vertrauen aufbauen.

    Zum Schluss – deine Botschaft an Schulleitungen in Deutschland?  

    Jedes Individuum mit seinen Bedürfnissen wahrnehmen – Schülerinnen und Schüler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen. Wenn jemand ein Problem hat, gemeinsam nach Lösungen suchen, statt zu sagen: Da könnte ja jeder kommen.
    So entsteht Vertrauen – das Gegenteil von Ohnmacht. Das ist Wohlbefinden: sich sicher und ernst genommen fühlen.

  • didacta 2026: Wir machen Schulleitung zum Thema

    didacta 2026: Wir machen Schulleitung zum Thema

    Wirksam im Wandel
    Heraeus Bildungsstiftung macht Schulleitung zum Thema auf der didacta 2026 

    Wie gelingt Führung, die Schulen durch Zeiten des tiefgreifenden Wandels trägt? Die Heraeus Bildungsstiftung greift diese zentrale Frage auf und bringt das Thema Schulleitung mit zwei Podiumsdiskussionen auf die größte Bildungsmesse Deutschlands. 

    Am 11. März 2026 setzen wir auf der didacta in Köln ein klares Zeichen: Schulische Transformation braucht Führung, die Orientierung gibt, Verantwortung teilt und Entwicklung im Kollegium ermöglicht. 

    Schulleitung mit Wirkung – Kollegien im Wandel stärken 
    11. März 2026 | 11:45–12:30 Uhr | Forum didacta aktuell 

    Was macht Schulleitung wirksam – gerade in herausfordernden Zeiten? 
    Diese Podiumsdiskussion zeigt, wie Leitungspersönlichkeiten Vertrauen aufbauen, Klarheit schaffen und gemeinsames Lernen im Kollegium fördern. Im Mittelpunkt stehen konkrete Erfahrungen aus dem Schulalltag sowie Erkenntnisse aus Wissenschaft und Verbandsarbeit. 

    Ausgangspunkt ist der Deutsche Lehrkräftepreis (DLP), der sichtbar macht, was gutes Leitungshandeln bewirkt: Wenn Lehrkräfte ihre Schulleitung nominieren, wird Führung aus der Perspektive derjenigen gewürdigt, die sie täglich erleben. 

    Auf dem Podium diskutieren: 

    • Martin Fugmann, Geschäftsführender Vorstand der Heraeus Bildungsstiftung und Schulleiter des Ev. Stiftisches Gymnasiums Güthersloh
    • Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes
    • Christian Stork, Lehrer am Städtischen Gymnasium Thusneldastraße Köln Deutz
    • André Szymkowiak, Schulleiter des Städtischen Gymnasiums Thusneldastraße Köln Deutz
    • Moderation: Jan-Martin Wiarda, Journalist 

    Schulleitung voraus – Wie Lehrkräfte den Weg in Führung finden 
    11. März 2026 | 15:30–16:15 Uhr | Forum Bildungsperspektiven  

    Der Mangel an Schulleitungen ist kein Randphänomen. Zugleich zeigt die Forschung: Mehr als ein Viertel der Lehrkräfte kann sich grundsätzlich vorstellen, eine Führungsrolle zu übernehmen. Warum bleibt dieses Potenzial so oft ungenutzt? 

    Diese Diskussionsrunde richtet den Blick nach vorn. Sie beleuchtet, was Lehrkräfte motiviert, Verantwortung zu übernehmen – und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit aus Potenzial echte Bereitschaft wird. Im Fokus stehen aktuelle Studien und Praxisbeispiele, die deutlich machen: Voramtsqualifizierungen, gezielte Förderung und transparente Laufbahnperspektiven erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Lehrkräfte den Schritt in Führung gehen. 

    Impulse aus Praxis, Qualifizierung und Forschung geben: 

    • Martin Fugmann, Geschäftsführender Vorstand Heraeus Bildungsstiftung und Schulleiter des Ev. Stiftisches Gymnasiums Güthersloh  
    • Prof. Dr. Marcus Pietsch, DFG-Heisenberg-Professur für Bildungsmanagement und Qualitätsentwicklung Prodekan und Forschungdekan der Fakultät Bildung Leuphana Universität Lüneburg 
    • Jessica Prehm, Schulleiterin der Katharinenschule in der Hafencity Hamburg           
    • Christiane von Schachtmeyer, Referatsleitung Personalentwicklung/Leitung der Agentur für Schulberatung (komm.) Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen (LI) Hamburg         
    • Moderation: Jan-Martin Wiarda, Journalist  

    Warum wir Schulleitung zum Thema auf der didacta machen 

    Schulleitungen prägen Schulkultur und sind damit ein zentraler Hebel für gelingende Schulentwicklung. In der Transformation sind sie mehr denn je als Leader gefragt, die Orientierung geben, Räume für Innovation öffnen und Menschen darin bestärken, Verantwortung zu übernehmen. 

    Wir verstehen Schulleitung nicht als Karriereziel, sondern vor allem als Beziehungs- und Gestaltungsaufgabe. Mit unseren Beiträgen auf der didacta 2026 möchten wir zeigen, wie Persönlichkeit, Haltung und Struktur zusammenspielen müssen, damit Schule wirksam transformiert werden kann. 

    Diskutieren Sie mit uns auf der didacta 2026 über wirksame Schulleitung im Wandel. 

  • Bildungscampus Leadership wird fortgesetzt

    Bildungscampus Leadership wird fortgesetzt

    Gemeinsam für starke Schulleitungen in Sachsen-Anhalt
    Kooperationsvereinbarung für Bildungscampus Leadership verlängert

    Der Bildungscampus Leadership wird 2026 fortgesetzt. Mit der Verlängerung der Kooperationsvereinbarung für das Jahr 2026 bleibt das Programm eine verlässliche Grundlage für die moderne und praxisnahe Qualifizierung schulischer Führungskräfte.

    Am 2. Dezember 2025 unterzeichneten das Ministerium für Bildung, das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) und die Heraeus Bildungsstiftung in Halberstadt die Fortsetzung der Zusammenarbeit.

    Thomas Schödel, Jürgen Böhm und Martin Fugmann unterzeichnen die Vertragsverlängerung des Bildungscampus Leadership
    Thomas Schödel, Jürgen Böhm und Martin Fugmann (v. l.) unterzeichnen die Vertragsverlängerung.

    Damit können Schulleitungen in Sachsen-Anhalt auch 2026 auf ein wirksames, zukunftsorientiertes Qualifizierungsangebot bauen.

    Wir freuen uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit weiterzuführen und damit die Schulleitungen in Sachsen-Anhalt zu stärken. Schulen brauchen eine Führungskräfte, die kooperativ handeln, reflektiert entscheiden und lernbereit bleiben. Der ‚Bildungscampus Leadership Sachsen-Anhalt‘ hat sich als wirksames Format etabliert – mit der Verlängerung gehen wir diesen gemeinsamen Weg konsequent weiter.

    Martin Fugmann, geschäftsführender Vorstand

    Der Bildungscampus setzt weiterhin auf unsere Expertise in der Führungskräfteentwicklung sowie auf qualifizierte Trainer:innen aus unserem Team; zusammen mit dem LISA bringen wir zudem konzeptionelle Erfahrung und starke Netzwerke ein.

    Gemeinsam senden wir ein deutliches Signal für die Zukunftsfähigkeit der Schulen in Sachsen-Anhalt.

  • Gestalten statt verwalten: Warum Leadership in Schule jetzt entscheidend ist 

    Gestalten statt verwalten: Warum Leadership in Schule jetzt entscheidend ist 

    Gestalten statt verwalten
    Warum Leadership in Schule gerade jetzt entscheidend ist 

    Von Martin Fugmann (erschienen in didacta – Das Magazin für lebenslanges Lernen 4/2025)

    Eine Welle von Veränderungen trifft die Schulen: Künstliche Intelligenz, neue Lernformen, gesellschaftliche Krisen, Digitalität. Wer Schule „managt“, wird von dieser Transformationswelle überrollt. Wer Leadership zeigt, surft sie – und verwandelt Unsicherheit in Gestaltungskraft. 

    Schulleitungen machen den Unterschied. Sie geben Richtung, wenn Gewissheiten fehlen, öffnen Räume für Innovation und schaffen Vertrauen. Leadership heißt: Menschen beteiligen, stärken und Orientierung geben. Systemisch denken, wertebasiert handeln, proaktiv agieren und empathisch führen. 

    Schule als vernetztes System 

    Veränderung in Schulen betrifft immer das Gesamtsystem. Wer digitale Portfolios einführt, verändert den Unterricht. Wer dafür Zeiträume schafft, greift in Organisation ein. Wer Lehrkräfte qualifiziert, betreibt Personalentwicklung. Schulleitungen müssen diese Ebenen miteinander verbinden und antizipieren, wie Entscheidungen auf Lernprozesse, Strukturen und Menschen wirken. 

    Führung gelingt nie allein, sondern in geteilter Verantwortung. Agile Entwicklungsteams, Steuergruppen und professionelle Lerngemeinschaften übernehmen dabei eine Schlüsselrolle. Sie bereiten Veränderungen vor, koordinieren sie, involvieren das Kollegium und sichern nachhaltige Entwicklungszyklen. Am wirksamsten ist Leadership, wenn es gelingt, Lehrkräfte für Selbstführung zu sensibilisieren – wenn sie Verantwortung übernehmen, kollegial beraten, Ergebnisse sichtbar machen und Feedback- sowie Fehlerkultur leben. Schulleitungen schaffen dafür mit Ihren Kollegien den Rahmen: klare Ziele, Zeitfenster und Vertrauen. 

    Werte geben Richtung 

    Schulen brauchen eine klare Werteorientierung. In der Kultur der Digitalität bedeutet das: den Einsatz digitaler Mittel an Schulentwicklungszielen auszurichten – etwa auf Beziehungsarbeit, Chancengerechtigkeit, Demokratiebildung, Potenzialentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung. Wenn Schüler:innen in Steuergruppen über Tools oder Lernwege mitentscheiden, geschieht das auf der Basis von Partizipation und Vertrauen. So werden Werte zum Kompass jeder Entscheidung. 

    Entscheidend ist, dass Lernen in der digitalen Transformation nicht an Anwendungskompetenz allein gemessen wird. Schulen brauchen Räume des Wohlbefindens:Lehrkräfte und Schüler:innen brauchen psychologische Sicherheit, um Neues zu wagen. Eine bewusste Beziehungskultur – mit Feedbackrunden, Supervision oder inspirierende Lernräumen – schafft die Grundlage dafür, dass Innovation nicht Angst erzeugt, sondern Motivation. 

    Handeln in Unsicherheit 

    Besonders sichtbar wird Leadership in Zeiten der Unklarheit. Die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) konfrontiert Schulen mit neuen Fragen: Wie verändern sich Lernen und Prüfungen? Welche Kompetenzen werden künftig entscheidend sein? Schulleitungen müssen diese Themen proaktiv aufgreifen – und zugleich empathisch mit den Sorgen im Kollegium umgehen. 

    Ein Beispiel: Am Evangelisch Stiftischen Gymnasium (ESG) in Gütersloh, meiner Schule mit mehr als 1.100 Schülerinnen und Schülern, begann dieser Prozess bereits 2020. Zunächst entlasteten KI-Systeme bei Korrekturen, später wurden sie in Fachunterricht und Methodik integriert. Sprachmodelle erweiterten den Horizont, datenschutzkonforme Lösungen wurden in Zusammenarbeit mit EdTech-Partnern getestet. KI wurde Bestandteil von Facharbeiten – und damit Gegenstand kritischer Reflexion. Die Fachhochschule Gütersloh erforschte Nutzung, Haltung und Akzeptanz. Entscheidend war der kontinuierliche Dialog mit Kollegium, Schüler- und Elternschaft – und die Förderung engagierter Pionierinnen und Pionieren im Kollegium. Im Sinne der Chancengerechtigkeit stellte die Schule allen Schülerinnen und Schülern gleiche Zugänge zu Tools bereit. 

    Forschung bestätigt, wie entscheidend  Haltung von Leadership bei der Implementierung innovativer Technologie ist: Laut einer Studie von Markus Pietsch und Dana-Kristin Mah lassen sich rund 30 Prozent der Unterschiede bei der Implementierung von KI an Schulen auf das Digital Mindset der Schulleitung zurückführen. Besonders wirksam: Proaktivität – Chancen frühzeitig erkennen – und  Empathie – Sorgen ernst nehmen. Ob KI zur Belastung oder zum Katalysator für Lernen wird, entscheidet sich auch an der Art, wie Schulleitung führt. (Pietsch, Mah: Leading the AI transformation in schools: it starts with a digital mindset, 2024) 

    Ambidextrous Leadership – Führung zwischen Experiment und Struktur 

    Führung in Zeiten der Unsicherheit bedeutet, Gegensätze auszuhalten. Schulleitungen müssen Räume für Experimente öffnen – und zugleich Strukturen sichern, die Orientierung und Qualität bieten. Nur wenn beides gelingt, wird Digitalisierung zu einem nachhaltigen Bestandteil der Lernkultur. 

    Auch der Umgang mit Daten ist ein wichtiger Hebel: Digitale Systeme können Lernprozesse sichtbar machen – nicht zur Kontrolle, sondern zur Reflexion und Weiterentwicklung. So werden Daten zu einem Spiegel für Schulqualität. 

    Haltung zeigen 

    Leadership zeigt sich nicht nur in Strategien, sondern in der inneren Arbeit der Führung: Welche Werte leiten mich? Wie gehe ich mit Widersprüchen um? Wie handle ich in Konflikten? Transformationale Führung nach Michael Schratz bedeutet, Routinen loszulassen, um Raum für Neues zu schaffen. (Schratz: Entwicklung von Schule und Unterricht braucht transformationale Führung – und wie!?, 2025) 

    Am ESG setzen wir auf beziehungsstiftende, teamorientierte Prozesse, die auch die emotionale Ebene bewusst einbeziehen – etwa durch künstlerische Formate, Improvisationstheater oder Methoden aus dem Psychodrama. Sie fördern Selbstreflexion und gemeinsame Willensbildung. Entscheidungen werden zunehmend im Konsens getroffen, auf Basis tragfähiger Beziehungen und Vertrauen. Das erfordert Mut zum Kontrollverlust – und schafft Vertrauen im gesamten Kollegium. 

    Wenn Leadership wirkt 

    Selbstverantwortung, Lernbereitschaft und Neugierde zu fördern – das ist das Ziel vieler Schulen. Doch wirklich transformative Praktiken wie veränderte Zeitstrukturen, interdisziplinäre Lernformate oder kompetenzorientierte Unterrichtssettings stoßen oft an Systemgrenzen. Am ESG haben wir  Lernreisen, Hospitationen und Netzwerkbildung genutzt, um neue Perspektiven zu öffnen. Daraus entstanden Prototypen wie gemeinsame Startphasen vor Unterrichtsbeginn, fächerübergreifende Projekte bis in die Oberstufe, nicht benotete Feedbackgespräche und die Entwicklung einer Maker-Kultur. 

    Professionelle Coaches, Trainer:innen und Künstler:innen begleiteten die Prozesse. Die Schulleitung übernahm Moderation, Kommunikation und die Akquise finanzieller Ressourcen. Entscheidend jedoch blieb: Begeisterung und Engagement vorzuleben. 

    Vernetzt denken – gemeinsam handeln 

    Leadership endet nicht an der Schultür. Transformation gelingt schneller, wenn Schulen sich vernetzen – mit Nachbarschulen, Hochschulen, Unternehmen oder Trägern. Schulleitungen öffnen ihre Schule für Kooperationen und sorgen zugleich für klare Absprachen, damit Projekte Wirkung entfalten. So wird Leadership zur regionalen Aufgabe mit Strahlkraft über die einzelne Schule hinaus. 

    Junge Menschen stärken 

    Am Ende steht der Kern schulischer Arbeit: junge Menschen zu befähigen, Verantwortung zu übernehmen und Selbstwirksamkeit zu erleben. Gestaltende Führung bedeutet, Mut zu machen – Neues zu ermöglichen, ohne die Orientierung zu verlieren. 

    So entstehen Schulen, in denen gilt: „Meine Stimme zählt. Ich kann Verantwortung übernehmen. Ich kann etwas bewirken.“ Leadership schafft die Voraussetzung dafür. 

  • Beiratssitzung in der Alea School: Wie innovative Ideen die Schullandschaft bereichern

    Beiratssitzung in der Alea School: Wie innovative Ideen die Schullandschaft bereichern

    Beiratssitzung in der Alea School
    Wie innovative Ideen die Schullandschaft bereichern

    Wie verändert man ein Schulsystem, das täglich Millionen junger Menschen prägt – und wie gelingt es, Innovation in Schule in der Fläche zu verankern?

    Diese Fragen standen im Mittelpunkt unserer Beiratssitzung in der neu gegründeten Alea School von Henning Strauss in Bad Orb: ein Lernort, der mit Haltung und einem starken Innovationsgeist Impulse setzt, die weit über die Region hinausreichen.

    Unter dem Vorsitz von Beate Heraeus kamen Expert:innen aus Schulpraxis, Landesschülervertretung, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Die Diskussion zeigte: Alternative Schulmodelle können wichtige Erfahrungsräume sein, aus denen das gesamte System lernen kann.

    Was wir diskutiert haben

    Die Perspektiven waren vielfältig – und doch verband sie eine zentrale Überzeugung: Veränderung ist möglich, wenn viele Akteur:innen Verantwortung übernehmen. Im Fokus standen Fragen wie:

    Welche Ansätze alternativer Schulen lassen sich übertragen?

    Beispielsweise individualisierte Lernpfade, Verantwortungskultur und multiprofessionelle Teams zeigen, wie Lernen und Zusammenarbeit neu gedacht werden können.

    Wie stärken regionale Netzwerke nachhaltige Entwicklung?

    Kooperationen in „Schulfamilien“ fördern Austausch und schaffen Räume für Innovation.

    Welche Freiräume braucht es von Seiten der Politik?

    Flexible Ressourcen und pädagogische Handlungsspielräume ermöglichen echten Fortschritt.

    Wie gelingt ein gutes Miteinander im Transformationsprozess?

    Etwa durch Vertrauen, offene Kommunikation und ein gemeinsames Verständnis der Ziele.

    In allen Punkten wurde deutlich: Stiftungen können viel bewegen – als Innovationsmotoren, als Vernetzende und als verlässliche Partner von Schulen, Verwaltung und Politik.

    Unsere zentralen Learnings

    Aus dem Austausch kristallisierten sich vier Kernbedingungen für gelingende Transformation heraus:

    • Ein gemeinsames Bewusstsein für collective urgency – das Gefühl, dass gerade jetzt der richtige Moment für Wandel ist.
    • Ein geteiltes Zukunftsbild, das Orientierung gibt und Mut macht.
    • Offenheit für Multistakeholder-Perspektiven – denn Schulentwicklung gelingt nur im Zusammenspiel aller Beteiligten.
    • Ein verbindendes Veränderungsversprechen, das über einzelne Projekte hinausreicht.

    Dank an alle, die den Dialog möglich gemacht haben

    Wir bedanken uns herzlich für die inspirierenden Impulse und starken Perspektiven bei
    Beate Heraeus, Ursel Heraeus, Roland Kaehlbrandt, Andreas Fünfgeld und Prof. Dr. Heiko Roehl, dem Vorstand Alexandra Heraeus, Christine Heraeus und Martin Fugmann,
    sowie unseren Expert:innen Jochen Bühler, Micha Pallesche, Judith Holle, Dr. Annette Petri, Pauline Ponti, Jasmin Khader (Porträt), Thomas Masztalerz, Laurenz Spies, Yadel Oktay-Coskun, Dogus Albayrak, Mandy Geisler, Christiane Lohrmann, Jessica Zimmer und Heike Weingarten.

  • Erstes Alumnitreffen des Deutschen Lehrkräftepreises

    Erstes Alumnitreffen des Deutschen Lehrkräftepreises

    Zwischen Workshops bei der Crespo Foundation und Impulsen in der Bildungsarena von Eintracht Frankfurt wurde sichtbar, wie vielfältig die Perspektiven sind – und wie sehr alle eint: Schulen zu gestalten, in denen Kinder und Jugendliche gehört werden und Verantwortung übernehmen.

    Start der kollegialen Beratung

    Mit dem Treffen begann auch unser neues Coaching- und Beratungsprogramm. In Barcamps, Hackathons und thematischen Sessions bildeten sich erste Beratungstandems und konkrete Ideen für die Praxis. Die Themen spiegelten wider, was Lehrkräfte und Schulleitungen derzeit bewegt:

    • KI und Lernen
    • Schultransformation
    • Lernen im Wandel
    • Gesellschaft, Demokratie und Verantwortung

    Die Teilnehmenden machten deutlich, wie moderne Zusammenarbeit heute gelingt: psychologische Sicherheit, ehrliches Feedback und die Lust, gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

    In der Community treffe ich Menschen, die meinen Wunsch teilen, Schule zu einem guten Ort für Kinder und Jugendliche zu machen – und gemeinsam denken wir weiter und lernen voneinander.

    Teilnehmer am 1. DLP-Alumnitreffen

    Gänsehautmomente zwischen Kunst, Kultur und Sport

    Die Kunstausstellung der Crespo Foundation eröffnete Raum für neue Perspektiven. Der Besuch des Lernorts Stadion und das Gespräch mit Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung zeigten eindrucksvoll, wie Persönlichkeitsentwicklung, Teamarbeit und Mut zum Neuen auch außerhalb von Schule gelebt werden. Es waren Momente, die verbinden – und verdeutlichen, dass Bildungsverantwortung ein gemeinsamer Auftrag ist.

    Ein Netzwerk, das weiterwächst

    Unser besonderer Dank gilt

    • der Crespo Foundation mit Cora Stein und Christian Meyn für die großzügige Gastfreundschaft,
    • dem Deutschen Philologenverband und Susanne Lin-Klitzing für die gemeinsame Unterstützung des DLP,
    • dem Team von team:werk um Andrea Seitz, Anna Ginkel und Melissa Wörner für das starke Programm,
    • Ina-Marie Bargmann von Lernort Stadion und Dr. Nadine Seddig von der DFL Stiftung für inspirierende Impulse sowie
    • dem Eintracht Frankfurt Museum und Sebastian Lotz für den Blick hinter die Kulissen und
    • Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung für seine Einblicke in die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen im Leistungssport.
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