Mut zum Aufbruch Preisträger:innen des Deutschen Lehrkräftepreises treffen sich in Hanau zum Exzellenzcamp
Was gibt Menschen Kraft, sich jeden Tag für eine Schule einzusetzen, in der junge Menschen ihre Stärken entfalten können?
Mit dieser Frage kamen die diesjährigen Preisträger:innen des Deutschen Lehrkräftepreises zum Exzellenzcamp in das Stiftungshaus der Heraeus Bildungsstiftung nach Hanau. Unter dem Motto „#Mutausbruch_Schule“ stand ein gemeinsames Ziel im Mittelpunkt: voneinander lernen, Erfahrungen teilen und neue Energie für die eigene Arbeit gewinnen.
„Sie hören nicht auf, an Schüler:innen zu glauben.“
Die ausgezeichneten Lehrkräfte und Schulleitungen verbindet eine Haltung, die im Schulalltag den Unterschied macht: Sie hören nicht auf, an ihre Schüler:innen zu glauben. Sie wollen jungen Menschen zeigen, dass sie etwas bewegen können, und geben ihnen Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten.
In Workshops und Gesprächen ging es darum, eigene Stärken sichtbar zu machen, Herausforderungen im Schulalltag konstruktiv zu begegnen und Erfolge miteinander zu teilen. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen aus unterschiedlichen Schulformen und Bundesländern auszutauschen und neue Verbindungen zu knüpfen, die über das Exzellenzcamp hinaus Bestand haben.
Wer gibt jungen Menschen Orientierung?
Ein besonderer Programmpunkt war der Austausch mit Dinesh Kumari Chenchanna vom ZDF. Mit der Initiative ZDF goes Schule unterstützt das ZDF den neuen Sonderpreis Medien und Demokratie des Deutschen Lehrkräftepreises. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmenden darüber, wie Schule jungen Menschen Orientierung geben kann – in einer Zeit, in der Informationen jederzeit verfügbar sind und traditionelle Autoritäten zunehmend hinterfragt werden.
Viele Gespräche kreisten um die Frage, wie Schulen junge Menschen dabei unterstützen können, sich in einer zunehmend komplexen Welt zurechtzufinden. Dabei ging es weniger um fertige Antworten als um die Erfahrung, selbst etwas bewirken zu können. Immer wieder wurde deutlich, wie wichtig es ist, Schüler:innen Verantwortung zuzutrauen und sie zu ermutigen, ihre Umwelt aktiv mitzugestalten. Der Austausch mit Kolleg:innen aus anderen Schulen eröffnet dafür neue Perspektiven und hilft, eigene Ideen weiterzuentwickeln.
Eine Community, die verbindet
An diesem Punkt setzt das Alumni-Programm des Deutschen Lehrkräftepreises an. Denn mit der Preisverleihung hört die gemeinsame Reise nicht auf. Die Heraeus Bildungsstiftung begleitet die Preisträger auch über die Auszeichnung hinaus und schafft Räume für Austausch, kollegiale Unterstützung und gemeinsames Lernen.
Viele der Gespräche werden deshalb nicht mit dem Exzellenzcamp enden. Sie werden in unserer Community fortgeführt – dort, wo Lehrkräfte und Schulleitungen jungen Menschen etwas zutrauen.
Bildungsdialog Halle Mehr Praxis in Schule – Schüler:innen mehr zutrauen
Wir müssen in Schule miteinander reden und gemeinsam Entscheidungen treffen dürfen. Schule gelingt nur, wenn unsere Perspektiven zusammenkommen.
Mit diesen Worten brachte Lucienne Balke, Vorsitzende des Landesschülerrats Sachsen-Anhalt, beim Bildungsdialog der Heraeus Bildungsstiftung in Halle (Saale) eine zentrale Frage des Abends auf den Punkt: Wie entsteht Schule, die junge Menschen wirklich auf das Leben vorbereitet?
Am 18. Mai kamen im Designhaus Halle, dem Gründungs- und Kommunikationszentrum der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Entscheider:innen und Vordenker:innen aus Politik, Schule, Kultur und Wissenschaft aus Sachsen-Anhalt zusammen – darunter auch Bildungsminister Jan Riedel. Ziel war es, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Wie macht Schule handlungsfähig?
Die Diskussionen des Abends kreisten um die Frage: „Lernen fürs Leben. Wie macht Schule junge Menschen handlungsfähig für eine Arbeitswelt im Wandel?“
Für die Heraeus Bildungsstiftung begrüßten Christine Heraeus und Martin Fugmann die Gäste. Martin Fugmann und Christiane Lohrmann moderierten die Impulse und Fragerunden.
Bildung aus unterschiedlichen Perspektiven sehen
Unserer Einladung gefolgt waren neben Bildungsminister Riedel unter anderem auch Staatssekretär Jürgen Böhm, LISA-Direktor Thomas Schödel, Britta Grahneis von der Handwerkskammer Halle, Franziska Hornig von der Leopoldina, Ludwig Thiede von LifeTeachUs, Lisa Wiedemuth vom Gen Ost Jugendfonds, Michael Fritz von der Initiative Zukunft Bildung und Dirk Zorn von der Bertelsmann Stiftung.
Bildungsminister Riedel betonte die Bedeutung der Menschen vor Ort. Gute Schule entstehe dort, „wo Menschen eigenständige Entscheidungen treffen, Freiräume wahrnehmen und Menschen motivieren“. Politik müsse Voraussetzungen schaffen, die eigenverantwortliches Handeln ermöglichen. In Sachsen-Anhalt sei dies an vielen Stellen bereits möglich, ergänzte Staatssekretär Jürgen Böhm.
Riedel sieht dabei vor allem die Freiheit von Schulen entscheidend, Ressourcen eigenständig einzusetzen. Zudem sprach er sich dafür aus, Schulen stärker mit ihrem Sozialraum zu vernetzen, Expert:innen von außen einzubinden und so Praxis in Schule zu holen.
Schüler:innen beim Erwachsenwerden begleiten
Ein Beispiel dafür stellte Ludwig Thiede mit LifeTeachUs vor. Das Startup bringt Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen in Schulen. Sie teilen ihr Praxiswissen und ihre Erfahrungen mit Schüler:innen und begleiten sie beim Erwachsenwerden. „Jeder trägt etwas in sich, das er an Schülerinnen und Schüler weitergeben kann“, sagte Thiede.
Lucienne Balke vom Landesschülerrat machte deutlich, dass viele Schüler:innen sich mehr echte Mitgestaltung wünschen. Schule brauche mehr Praxisbezüge und mehr Räume, in denen junge Menschen mitreden und Verantwortung übernehmen können. Beteiligung müsse fester Teil des Schulalltags werden.
Auch Lisa Wiedemuth von der Sitftung Bürger für Bürger in Halle stellte den Gen Ost Jugendfonds vor, der junge Menschen darin unterstützt, eigene Ideen umzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.
Der Bildungsdialog zeigte: Wer junge Menschen handlungsfähig machen will, muss ihnen zutrauen, Schule mitzugestalten.
Gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt und dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) realisieren wir den BildungsCampusLeadership Sachsen-Anhalt (BCL).
Der BCL ist ein innovativer Lern- und Gestaltungsort, um schulische Führungskräfte und Nachwuchskräfte gezielt in ihrer Handlungskompetenz zu stärken. Hier entstehen Räume für Austausch, Reflexion und Vernetzung – Schulleitungen und Lehrkräfte lernen miteinander und voneinander.
Warum Positive Psychologie Schule nachhaltig verändert
Programmleiterin Mandy Geisler und Traíner Sven von der Heyde
Positive Psychologie und das PERMA-Modell stehen für einen evidenzbasierten Kulturwandel in Schule: weg von Defizitlogik und reiner Ordnungsperspektive, hin zu Beziehung, Sinn, Stärkenorientierung und Selbstwirksamkeit.
Im Gespräch erläutern Programmleiterin Mandy Geisler und Trainer Sven von der Heyde, warum dieser Ansatz Schulen stärkt, wie er im Alltag wirkt – und warum er ein tragendes Fundament für nachhaltige Schulentwicklung ist.
Was verbindet ihr persönlich mit Positiver Psychologie – und warum ist sie für Schulen relevant?
Mandy Geisler: Für mich bedeutet die Umsetzung der Erkenntnisse der Positive Psychologie einen echten Kulturwandel. Schule habe ich häufig als Ort von Leistungsdruck und Stress erlebt – Wohlbefinden spielte dabei oft nur eine Nebenrolle. Dabei ist genau das eine zentrale Voraussetzung für gutes Lernen: eine positive Kultur, in der Kinder und Jugendliche sich sicher fühlen und gern lernen.
Ein zweiter Punkt ist für mich der Blick auf Unterrichtsstörungen. Die Antwort darauf ist traditionell die Verstärkung von Ordnung, Routinen und Classroom-Management. Aus meiner Sicht liegt der entscheidende Hebel jedoch in der Prävention: in einer gemeinsam getragenen Basis aus Vertrauen, Beziehung und klaren Werten. Störungsfreien Unterricht wird es nie geben – aber in einer tragfähigen Gemeinschaft treten Störungen seltener auf oder sie werden anders wahrgenommen und konstruktiver bearbeitet.
Das Beachten von Elementen der positiven Psychologie setzt genau hier an: nicht bei einzelnen Methoden oder Maßnahmen, sondern bei der Kultur einer Schule – bei den Bedingungen, unter denen Lernen, Entwicklung und Gemeinschaft überhaupt möglich werden.
Sven von der Heyde: Schon als Lehrkraft habe immer ich versucht, die Erkenntnisse der Positiven Psychologie für die Gestaltung des Lernens zu nutzen. Entscheidend war für mich dabei auch, dass es eine wissenschaftliche Grundlage für mein pädagogisches Handeln gibt: eine positive Atmosphäre schaffen, psychologische Sicherheit geben, Fehlerfreundlichkeit leben.
Das Schöne ist: Eine positive Schul- und Lernkultur lässt sich systematisch mit Kollegien entwickeln – und wird so das Fundament für erfolgreiche Schulentwicklung. Die Resonanz ist groß: bei Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und auch bei Eltern. Positive Psychologie ist kein pädagogischer Trend, sondern ein evidenzbasierter Ansatz, der Struktur und Sprache für Schulentwicklung liefert.
Was PERMA bedeutet – und warum es Führung in Schule betrifft
Die Positive Psychologie geht maßgeblich auf Martin Seligman zurück. Sein Ansatz ergänzt die klassische Psychologie um die Frage: Was brauchen Menschen, um sich zu entfalten – nicht nur, um weniger zu leiden?
Das PERMA-Modell beschreibt fünf Faktoren von Wohlbefinden:
P – Positive Emotionen (z. B. Freude, Dankbarkeit, Stolz)
E – Engagement (stärkenorientiertes Arbeiten)
R – Relationships (tragfähige Beziehungen, psychologische Sicherheit)
M – Meaning (Sinnorientierung)
A – Accomplishment (Ziele erreichen, Erfolge sichtbar machen)
Mit PERMA-Lead übertrug Dr. Markus Ebner dieses Modell auf Führung. Für die Heraeus Bildungsstiftung meint Führung dabei nicht nur Schulleitung: Auch Lehrkräfte gestalten als Führungspersonen den Lernraum und die Beziehungskultur.
Wie lassen sich die fünf PERMA-Säulen auf Schule übertragen?
Sven von der Heyde: PERMA ist kein abstraktes Modell, sondern ein Orientierungsrahmen für Führung, Lernen und Zusammenarbeit.
Positive Emotionen lassen sich fördern – nicht nur durch Humor und „Witze erzählen“, sondern durch gezielte Fragen, Strukturen und die Gestaltung von Zusammenarbeit.
Engagement entsteht, wenn der Blick auf Stärken statt Defizite gerichtet wird – auch bei Personaleinsatz und Schulentwicklung.
Meaning heißt, das „Warum“ von Schule und Unterricht immer wieder zu klären – gerade in unsicheren Zeiten.
Accomplishment bedeutet, Fortschritte sichtbar zu machen – individuell und als Schulgemeinschaft. Das stärkt Selbstwirksamkeit.
Wie stärkt PERMA die Beziehungskultur an Schulen?
Sven von der Heyde: Es gibt Hebel, die in vielen Schulen funktionieren. Damit entstehen Vertrauen, Selbstwirksamkeit und eine Kultur, in der Lernen möglich wird.
Im Kollegium: durch kollegiale Beratung, Hospitation und offene Gespräche über Herausforderungen.
Im Unterricht: durch projektorientiertes und fächerübergreifendes Arbeiten und offene Lernformen, die Beziehung ermöglichen.
In der Schulentwicklung: durch das bewusste Sichtbarmachen von Fortschritten und gemeinsam Erreichtem.
Wie reagieren die Teilnehmenden in den Seminaren darauf?
Sven von der Heyde: Die Resonanz ist sehr positiv, weil die meisten Teilnehmenden eine ausgeprägte wertschätzende Grundhaltung mitbringen. Das PERMA-Lead-Modell gibt ihnen dann ein Framework, mit dem sie systematisch eine positive Lernkultur fördern können. Wichtig ist gleichzeitig die Klarstellung: Positive Psychologie kommt nicht on top. Sie lässt sich mit dem verbinden, was ohnehin geschieht – und kann entlasten, Energie geben und Wirkung verstärken.
Mandy Geisler: Positive Psychologie ist für mich nicht nur ein Baustein dieses Programms, sondern das Fundament. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Arbeit – auch in der Idee, Schulen zu vernetzen, damit sie gemeinsam wachsen. Damit wird Positive Psychologie zum verbindenden Element zwischen Führung, Lernen und langfristiger Schulentwicklung.
Auf den Punkt: Warum brauchen Schulen mehr Positive Psychologie und PERMA?
Mandy Geisler: Ich wünsche mir Schulen als „beste Lern- und Lebensorte“ für unsere Kinder und Jugendlichen: Orte, an denen alle, natürlich auch die Lehrkräfte, gerne morgens gehen, wo sie sich alle sicher fühlen, Gemeinschaft erleben, Fehler machen und lernen dürfen. Wenn Menschen gern in Schule gehen, ist die Verbindung zu Lernen und Leistung klar: Dann will man lernen und hat Freude am eigenen Wachstum.
Sven von der Heyde: Wir wissen aus der Forschung, dass Positive Psychologie das Wohlbefinden aller Beteiligten steigern kann. Gerade weil psychische Belastungen hoch sind, gehört das zum Auftrag von Schule. Und: Es ist kein Widerspruch zu Leistung, sondern leistungsfreundlich – weil ein positives akademisches Selbstkonzept in Verbindung mit einem Growth Mindset lebenslanges Lernen unterstützen.
Deutsches Schulbarometer Partizipation und Vertrauen stärken Wohlbefinden in Schule
Psychische Belastungen bei Schülerinnen und Schülern nehmen wieder zu. Das zeigt das aktuelle Deutsche Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung.
Besonders betroffen sind junge Menschen aus einkommensschwachen Familien. Viele Schüler:innen berichten zudem von hohem Leistungsdruck und dem Gefühl, selbst an Wochenenden lernen zu müssen.
Eine große Kluft zeigt sich beim Thema Mitbestimmung: Während drei Viertel der Schüler:innen mehr Einfluss auf Unterrichtsthemen oder Prüfungsformate wünschen, geben vier Fünftel an, hier kaum mitreden zu können.
Die Studie zeigt: Wer mitentscheiden kann, fühlt sich in der Schule wohler.
„Kinder und Jugendliche sind die Expert:innen, wenn es um ihre Anliegen geht. So müssen wir sie auch behandeln“, betont Anna Gronostaj, Bildungsexpertin der Robert Bosch Stiftung. „Wenn Schüler:innen gehört werden wollen, Lehrkräfte aber keinen Bedarf sehen, brauchen wir dringend einen Dialog zwischen den Beteiligten. Echte Partizipation ist kein ‚Nice-to-have‘ – sie ist Grundlage für Wohlbefinden und gelebte Demokratie in der Schule.“
Wir helfen Schulen, Beziehungskultur und Wohlbefinden zu stärken
Hier setzen wir mit unseren Angeboten für eine tragfähige Beziehungskultur an. Denn Beteiligung gelingt dort, wo Menschen einander vertrauen – und sich selbst etwas zutrauen.
Mit unserem neuen Programm next:schule vertiefen wir diesen Ansatz in einer Pilotphase mit ausgewählten Schulen. Über zwei Jahre hinweg begleiten wir sie in einem gemeinsamen Lern- und Veränderungsprozess.
Schulleitungsteams, Lehrkräfte und Schüler:innen – alle gestalten aktiv mit. Damit Vertrauen, Beteiligung und Wohlbefinden im Schulalltag wachsen.
Lehrkräfte, die bewegen. Menschen, die Schule verändern.
Wir feiern die Preisträger:innen des Deutschen Lehrkräftepreises 2024.
Lehrkräfte und Schulleitungen, die tagtäglich über sich hinauswachsen, ihren Schülerinnen und Schülern Perspektiven eröffnen und Schule aktiv gestalten – genau ihnen gehörte die Bühne bei der Verleihung des Deutschen Lehrkräftepreises – Unterricht innovativ 2024 am 31. März in Berlin.
18 Auszeichnungen, sieben Bundesländer, eine Auslandsschule – und vor allem: 18 Mal gelebte Bildungsbegeisterung. Die Preisträger:innen zeigen, was möglich ist, wenn Menschen mit Haltung, Mut und Kreativität Verantwortung übernehmen.
Wir sagen: Danke. Danke für Euren Einsatz. Danke für Euren Gestaltungswillen. Danke, dass Ihr täglich zuhört – Euren Schüler:innen, Euren Kolleg:innen – und Schule gemeinsam weiterdenkt.
Wir freuen uns, viele von euch im Alumni-Netzwerk des Deutschen Lehrkräftepreises wiederzusehen – und gemeinsam weiter an einer Schule zu arbeiten, die Kinder und Jugendliche wachsen lässt.
Die Preisverleihung in der Axica in Berlin war ein emotionales Fest – Gänsehaut und Freudentränen inklusive. Mittendrin: Schüler:innen mit einer klaren Botschaft: Traut uns mehr zu – so wie es die Preisträger:innen vorleben. Für weitere Highlights auf der Bühne sorgten Moderatorin Christiane Hübscher, Poetry Slammer Lars Ruppel und Bildungsinfluencerin Emily Horbach. Die Berliner Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch und Staatssekretär Jürgen Böhm aus Sachsen-Anhalt setzten den wertschätzenden Rahmen aus Sicht der Politik.
Ein herzliches Dankeschön geht an unseren Kooperationspartner, den Deutschen Philologenverband, und unsere Förderpartner Cornelsen, Schöpflin Stiftung und PwC-Stiftung. Gemeinsam bereiten wir vorbildlichen Lehrkräften und ausgezeichneten Schulleitungen die Bühne, die sie verdienen.
Preisverleihung Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ 2024 am 31.03.2025 im AXICA Kongress- und Tagungszentrum in Berlin. Veranstalter: Deutscher Philologenverband und Heraeus Bildungsstiftung. Foto: Heraeus Bildungsstiftung Alle Infos: www.lehrkraeftepreis.de
Mehr Teilhabe, mehr Begeisterung Unsere Highlights von der didacta 2025
Wie wird Schule zu einem Ort, der junge Menschen wirklich begeistert und beflügelt? Wie gelingt es, Teilhabe zu stärken und Schüler:innen mehr Verantwortung zu übertragen? Diese Fragen haben uns auf der didacta 2025 in Stuttgart begleitet – und die Diskussionen, Begegnungen und Impulse haben gezeigt: Veränderung ist möglich, wenn wir sie gemeinsam gestalten.
Impulse für eine transformative Schulkultur
In unseren Panels und Workshops haben wir diskutiert, wie Schulaufsicht aktiv Wandel fördern kann, wie Positive Leadership im Klassenzimmer wirkt und wie Demokratie im Schulalltag lebendig wird. Mit dabei waren Persönlichkeiten wie Marina Weisband, Prof. Dr. Hartmut Rosa und Stefan Ruppaner, die uns mit ihren Perspektiven auf eine Schule der Zukunft inspiriert haben. Ihr Fazit: Wer Schule verändern will, muss eine Kultur der Ermöglichung schaffen – mit Mut, Haltung und klarer Vision.
Startschuss für den Deutschen Lehrkräftepreis 2025
Ein besonderes Highlight für uns war der Auftakt zur neuen Wettbewerbsrunde des Deutschen Lehrkräftepreises – Unterricht innovativ am 13. Februar 2025. Gemeinsam mit dem Deutschen Philologenverband zeichnen wir vorbildliche Lehrkräfte und Schulleitungen sowie innovative Unterrichtskonzepte aus, die Schule nachhaltig verändern und neue Wege aufzeigen. Besonders gefreut hat uns, dass einige unserer Alumni unserer Einladung gefolgt sind und mit ihren Impulsen das Panel „Ausgezeichnete Lehrkräfte – die Kunst, junge Menschen zu begeistern“ bereichert haben.
Austausch, Inspiration und neue Perspektiven
Neben den spannenden Diskussionen war die didacta für uns vor allem eines: eine großartige Gelegenheit, mit engagierten Lehrkräften, Schulleitungen, Schüler:innen und Bildungsakteur:innen ins Gespräch zu kommen. Die vielen Begegnungen haben uns gezeigt, dass es eine starke Bewegung gibt, die Schule anders denken und entwickeln will.
Mit dieser Energie gestalten wir weiter – für Schulen, die begeistern und Verantwortung leben.
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