Sieben hessische Schulen starten Entwicklungsprogramm mit aktiver Schüler:innenbeteiligung
next:schule der Heraeus Bildungsstiftung verbindet Beziehungskultur, Partizipation und Wohlbefinden

Hanau, 17. September 2026

Mit einer Auftaktveranstaltung im Stiftungshaus in Hanau ist am 16. September 2026 das Pilotprogramm next:schule – für verbindungsstarke Schulentwicklung der Heraeus Bildungsstiftung gestartet. Sieben hessische Schulen beginnen damit eine zweijährige Begleitung ihrer Schulentwicklung. Das Besondere: Schüler:innen, Lehrkräfte und Schulleitungen gestalten den Entwicklungsprozess gemeinsam.

Beim Auftakt durchliefen die Schulteams zusammen mit den Trainer:innen der Stiftung einen Parcours und arbeiteten an Stationen zu den Kernthemen Beziehungskultur, Partizipation und Wohlbefinden.

Für die Teilnahme an next:schule konnten sich weiterführende Schulen aus Hessen bei der Heraeus Bildungsstiftung bewerben. Ausgewählt wurden sieben Schulen, die an unterschiedlichen Punkten ihres Entwicklungsprozesses stehen.

Schüler:innen gestalten Schulentwicklung mit

Zu den Schulteams gehören Schüler:innen, Lehrkräfte und Schulleitungen. Die Schüler:innen sind damit aktive Mitgestalter:innen der Schulentwicklung.

„Es wird häufig über Schüler:innen gesprochen und viel zu selten mit ihnen gesprochen. Bei next:schule stehen ihre Bedürfnisse im Zentrum. Sie sind ganz aktiv am Veränderungsprozess beteiligt. Dadurch entsteht Selbstwirksamkeit und Verbindung – und das stärkt das Wohlbefinden“, sagt Christine Heraeus, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Heraeus Bildungsstiftung.

Schulentwicklung aus der Schulgemeinschaft heraus

Die Stiftung gibt den Schulen kein fertiges Entwicklungsziel vor. Ausgehend von ihrer jeweiligen Situation bestimmen die Schulgemeinschaften selbst, woran sie arbeiten möchten, und entwickeln ihre Veränderungsvorhaben gemeinsam mit der Stiftung.

„Unser Ziel ist, Veränderungen direkt in den Schulen anzustoßen. Wir wollen das weniger dem Zufall überlassen. Deshalb möchten wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort eine Verantwortungsgemeinschaft bilden. Über zwei Jahre arbeiten wir daran, beziehungsstarke Schulen zu gestalten“, sagt Martin Fugmann, geschäftsführender Vorstand der Heraeus Bildungsstiftung.

Die Begleitung verbindet gemeinsame Lernformate, Coaching und Prozessbegleitung. Ein datengestütztes Verfahren unterstützt die Schulen dabei, ihren Entwicklungsstand zu reflektieren und Fortschritte sichtbar zu machen.

Pilotphase 2026 bis 2028

Die sieben Schulen lernen im Verlauf des Pilotprogramms voneinander und teilen ihre Erfahrungen im Netzwerk. Die Erkenntnisse aus den zwei Jahren fließen in die Weiterentwicklung von next:schule ein.

Mit next:schule führt die Heraeus Bildungsstiftung ihre Erfahrungen aus dem Programm Verbindungsstark – Gemeinsam Schule gestalten weiter.

Die teilnehmenden Schulen

  • Albert-Einstein-Schule Schwalbach am Taunus
  • Freiherr-vom-Stein-Schule Immenhausen
  • Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule Ober-Ramstadt
  • Gymnasium Philippinum Weilburg
  • Integrierte Gesamtschule Solms
  • Joachim-Schumann-Schule Babenhausen
  • Otto-Hahn-Schule Hanau

next:schule – für verbindungsstarke Schulentwicklung ist ein zweijähriges Pilotprogramm der Heraeus Bildungsstiftung für sieben hessische Schulen. Im Mittelpunkt stehen Beziehungskultur, Partizipation und Wohlbefinden.

Weitere Informationen: www.heraeus-bildungsstiftung.de/nextschule

Interview zum Programm mit Christine Heraeus und Martin Fugmann: next:schule: Warum Schulentwicklung starke Verbindungen braucht