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  • Verleihung des Deutschen Lehrkräftepreises 2025

    Verleihung des Deutschen Lehrkräftepreises 2025

    • Vorbildliche Schulleitung
    • Ausgezeichnete Lehrkräfte
    • Unterricht innovativ
    • Umwelt und Nachhaltigkeit – Sonderpreis des Cornelsen Verlages
    • Ausgezeichnete Lehrkräfte – Sonderpreis der PwC-Stiftung

    Gastgeberinnen waren Alexandra Heraeus, Vorstandsvorsitzende der Heraeus Bildungsstiftung, und Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes. Gemeinsam begrüßten sie die Gäste und unterstrichen die Bedeutung des Preises für die Sichtbarkeit exzellenter Bildungsarbeit.

    • Simone Oldenburg, Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Schirmherrin der Wettbewerbsrunde 2025
    • Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin
    • Anna Stolz, Staatsministerin für Unterricht und Kultus des Freistaates Bayern und Präsidentin der Bildungsministerkonferenz 2026
    • Steffen Freiberg, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

    Ein herzliches Dankeschön geht ebenfalls an unseren Kooperationspartner, den Deutschen Philologenverband, und unsere Förderpartner Cornelsen, Schöpflin Stiftung und PwC-Stiftung. Gemeinsam bereiten wir vorbildlichen Lehrkräften und ausgezeichneten Schulleitungen die Bühne, die sie verdienen.

    Wir freuen uns, die Preisträger:innen im Alumni-Netzwerk des Deutschen Lehrkräftepreises wiederzusehen – und gemeinsam weiter an einer Schule zu arbeiten, die Kinder und Jugendliche wachsen lässt.

    Der „Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ” hat es sich zum Ziel gesetzt, die öffentliche Wertschätzung sowie das Image des Lehrberufs und der Arbeit der Schulleitungen zu steigern und wirkungsvolle Anstöße zur Verbesserung des Unterrichts an Schulen zu geben.

    2009 vom Deutschen Philologenverband (DPhV) und der Vodafone Stiftung Deutschland initiiert ging der Wettbewerb aus zwei Konzepten hervor: Aus dem Wettbewerb „Unterricht innovativ”, der von 2003 bis 2008 vom Deutschen Philologenverband, dem Bundesverband der Deutschen Industrie und der Stiftung Industrieforschung gemeinsam durchgeführt wurde, und dem Wettbewerb „Pisagoras – Deutscher Lehrkräftepreis”, der 2007 und 2008 auf Initiative von Prof. Susanne Porsche realisiert wurde.

    Von 2009 bis 2019 wurde der „Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ” gemeinsam von der Vodafone Stiftung Deutschland und dem Deutschen Philologenverband durchgeführt. Das dazu neu entwickelte Konzept kombinierte die Kategorie des Schülerinnen- und Schüler-Votums mit der Bewertung innovativer Unterrichtskonzepte.

    Zur Wettbewerbsrunde 2020 hat die Vodafone Stiftung Deutschland ihre Trägerschaft auf die Heraeus Bildungsstiftung übertragen, die bereits 2010 Partnerin des Wettbewerbs war. Die Heraeus Bildungsstiftung erweiterte die Wettbewerbskategorien um die dritte Säule „Vorbildliche Schulleitung“.

    Mehr zum Deutschen Lehrkräftepreis und zum Start der Wettbewerbsrunde 2026

  • Studie: Erste Einblicke zeigen hohe Bedeutung von Daten für die Arbeit der Schulaufsicht

    Studie: Erste Einblicke zeigen hohe Bedeutung von Daten für die Arbeit der Schulaufsicht

    Gemeinsame Verantwortung für Schulentwicklung

    Die Befragten sehen sich gemeinsam mit den Schulleitungen in der Verantwortung für erfolgreiche Bildungs- und Entwicklungsprozesse. Demnach handeln Schulen eigenverantwortlich, während die Schulaufsicht letztverantwortlich bleibt, die Schulqualität zu sichern.

    Daten als Schlüssel für Steuerung und Unterstützung

    Daten sind nach Aussage der Befragten relevant für die Arbeit der Schulaufsicht. Sie beschreiben die datengestützte Steuerung als einen „Paradigmenwechsel“: Diese ermöglicht es, schulische Situationen differenzierter einzuordnen, Wahrnehmungen zu objektivieren und Entwicklungsprozesse zielgerichteter zu begleiten. Besonders häufig nutzt Schulaufsicht nach Aussagen der Befragten Statistiken und Leistungsdaten von Schülerinnen und Schülern. Daten aus anderen Quellen – etwa Schulinspektionen oder Befragungen – kommen seltener zum Einsatz.

    Unterschiedliche Rahmenbedingungen in den Bundesländern

    Deutlich werden auch Unterschiede in den Rahmenbedingungen der Schulaufsicht in den verschiedenen Bundesländern: Daten stehen der Schulaufsicht je nach Bundesland in unterschiedlicher Bandbreite, Tiefe und Aufbereitungsform zur Verfügung. In drei der fünf Bundesländer wird an einer Strategie für datengestützte Qualitätsentwicklung gearbeitet.

    Datengestützter Dialog mit Schulleitungen

    In allen Bundesländern spielen Daten auch im Austausch mit Schulleitungen eine Rolle. In vier von fünf Bundesländern finden systematische Qualitätsgespräche auf Basis schulbezogener Daten statt, die häufig in Ziel- und Leistungsvereinbarungen münden.

    Die Interviews liefern einen ersten Einblick in Rollenverständnisse und Handlungsstrategien der Schulaufsicht. Die Vorstudie ist Teil eines mehrstufigen Forschungsprojekts, das in den folgenden beiden Teilstudien weiter vertieft wird.

    Die Studie „Schulaufsicht in Zeiten der Transformation“ wurde von der Heraeus Bildungsstiftung gemeinsam mit der Wübben Stiftung Bildung in Auftrag gegeben hat und wird von Prof. Dr. Kathrin Dedering von der Universität Erfurt geleitet.

  • FBD-Orientierungspapier zu KI-bezogenen Schulleitungsfortbildungen

    FBD-Orientierungspapier zu KI-bezogenen Schulleitungsfortbildungen

    Forum Bildung Digitalisierung
    Orientierungspapier bietet Überblick zu aktuellen KI-Fortbildungsangeboten für Schulleitungen

    Das Forum Bildung Digitalisierung (FBD) hat ein neues Orientierungspapier zu KI-bezogenen Schulleitungsfortbildungen in Deutschland veröffentlicht. Es zeigt klar: Künstliche Intelligenz ist ein zentraler Hebel für nachhaltige Schulentwicklung.

    Die Analyse von 41 Fortbildungsangeboten macht aber deutlich: Der Schwerpunkt liegt bislang auf Verstehen und Anwenden von KI. Deutlich seltener werden Reflexion und Mitgestaltung adressiert. Langfristige Formate, Teamansätze und begleitete Transferphasen in der eigenen Schule bleiben die Ausnahme. Zugleich erreichen bestehende Angebote vor allem bereits KI-affine Schulleitungen – viele andere bleiben aufgrund von Zeitdruck, Unsicherheiten oder fehlender Relevanz außen vor.

    Das Papier benennt daher konkrete Bedarfe für wirksame Fortbildung:

    • längerfristige, praxisnahe Formate mit Raum für Erprobung und Reflexion
    • zielgruppenspezifische Angebote – auch für Schulleitungsteams
    • eine kritisch-konstruktive Haltung zu KI
    • partizipative und agile Führungskultur
    • ein qualifiziertes Unterstützungssystem mit klaren rechtlichen Rahmenbedingungen
  • „Wohlbefinden ist eine zentrale Aufgabe der Schulleitung“

    „Wohlbefinden ist eine zentrale Aufgabe der Schulleitung“

    André Szymkowiak im Gespräch mit Thorsten Timmerarens
    André Szymkowiak © Heraeus Bildungsstiftung

    André Szymkowiak leitet das Gymnasium Thusneldastraße in Köln. 2023 wurde er mit dem Deutschen Lehrkräftepreis in der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ ausgezeichnet. Für ihn steht fest: Wohlbefinden ist kein „Nice-to-have“, sondern die Grundlage für gelingendes Lernen – und damit eine zentrale Führungsaufgabe. Im Gespräch erklärt er, wie Vertrauen, Beteiligung und klare Strukturen Schule verändern können.  

    André, Wohlbefinden ist für dich die Grundlage jeder Schulgemeinschaft. Ist das nicht etwas übertrieben?  

    André Szymkowiak: Für mich ist völlig klar: Gerne zur Schule zu kommen und gerne zu lernen ist die Basis, damit Lernen wirklich stattfindet. Natürlich kann man auch durch Druck lernen, weil man Prüfungen bestehen muss – aber das ist kein echtes, innerlich motiviertes Lernen. Wir wollen, dass aus Überzeugung gelernt wird. Das gelingt nur in einer guten Atmosphäre – wenn man gerne hingeht und sich wohlfühlt.

    Was folgt daraus für Schulleitungen? 

    Wenn man das ernst nimmt, muss man überlegen, wie diese Atmosphäre entsteht. Dazu gehört, dass auch das Kollegium gerne zur Schule kommt. Wenn Lehrerinnen und Lehrer mit „dickem Hals“ kommen, können sie keine positive Stimmung verbreiten. Meine Aufgabe ist es, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sie gerne kommen. Das setzt sich durch die ganze Schulgemeinschaft fort – auch Eltern müssen sich willkommen fühlen und nicht als Störfaktor. Das braucht Zeit, aber irgendwann spüren es alle.

    Gab es einen persönlichen Moment, der diesen Gedanken bei dir gefestigt hat?  

    Ich habe als Lehrer in verschiedenen Kontexten erlebt, dass Kolleginnen und Kollegen gegeneinander gearbeitet haben und die Schulleitung auf Wohlbefinden kein Wert gelegt hat. Da bleibt unglaublich viel Potenzial liegen, weil Menschen innerlich kündigen. Das können wir uns nicht leisten.

    War für dich klar: Wenn ich mal in der Schulleitung bin, mache ich es anders? 

    Ja, definitiv. Es gibt nicht den perfekten Schulleiter oder die perfekte Schulleiterin. Man muss seinen eigenen Weg finden – von guten und schlechten Vorbildern lernen. Manche übernehmen Verhaltensmuster, die sie selbst früher kritisiert haben, nach dem Motto: So macht man das eben. Das ist falsch. Man muss reflektieren und bewusst anders handeln.

    Wie äußert sich das in deinem Führungsstil?

    Durch Verantwortung und Vertrauen. Ich halte mich bewusst zurück, auch wenn ich anderer Meinung bin – das ist nicht leicht. Aber wenn man alles selbst entscheidet, kommen alle ständig zur Absicherung. Ich will, dass sie selbst entscheiden. Ich berate, aber ich bestimme nicht. Führen heißt für mich: laufen lassen können.

    Wie sieht das in der Praxis aus?

    Wir arbeiten mit Koordinationsteams statt Einzelverantwortlichen. Die Teams entscheiden alles, was ihren Bereich betrifft. Beispiel: die Einschulung der Fünftklässler:innen. Das macht das Team Erprobungsstufe komplett – inklusive Anmeldegespräche. Viele Schulen erwarten, dass die Schulleitung diese Gespräche führt. Ich halte mich raus, weil das Team sagt: Wir müssen die Kinder kennen. Dann mache ich das nicht – konsequent.

    Du hast die Eltern angesprochen. Wie holst du sie ins Boot?  

    Durch echte Gespräche, nicht durch Newsletter. Ich spreche regelmäßig mit der Schulpflegschaft und den Elternvertretungen. So entsteht Partizipation: Sie erhalten mehr Informationen, werden in Prozesse eingebunden und erleben, dass ihre Meinung zählt. Wichtig ist, diesen Mehrwert einzulösen – nicht fragen und dann doch allein entscheiden.
    Ein Qualitätsmerkmal für mich: Wir haben rund 35 % Geschwisterkinder. Familien, die ihre Kinder schon bei uns haben, schicken auch die nächsten – obwohl es in Köln viele Alternativen gibt. Das ist der beste Vertrauensbeweis.

    Welche ersten Schritte würdest du empfehlen, um eine solche Kultur aufzubauen?  

    • Zuhören. Mit dem Kollegium sprechen: Wie geht es dir? Was brauchst du?
    • Verantwortung geben. Entscheidungen dort treffen lassen, wo sie anfallen.
    • Ansprechbar sein. Sichtbar sein, Präsenz zeigen, Vertrauen aufbauen.

    Zum Schluss – deine Botschaft an Schulleitungen in Deutschland?  

    Jedes Individuum mit seinen Bedürfnissen wahrnehmen – Schülerinnen und Schüler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen. Wenn jemand ein Problem hat, gemeinsam nach Lösungen suchen, statt zu sagen: Da könnte ja jeder kommen.
    So entsteht Vertrauen – das Gegenteil von Ohnmacht. Das ist Wohlbefinden: sich sicher und ernst genommen fühlen.

  • didacta 2026: Wir machen Schulleitung zum Thema

    didacta 2026: Wir machen Schulleitung zum Thema

    Wirksam im Wandel
    Heraeus Bildungsstiftung macht Schulleitung zum Thema auf der didacta 2026 

    Wie gelingt Führung, die Schulen durch Zeiten des tiefgreifenden Wandels trägt? Die Heraeus Bildungsstiftung greift diese zentrale Frage auf und bringt das Thema Schulleitung mit zwei Podiumsdiskussionen auf die größte Bildungsmesse Deutschlands. 

    Am 11. März 2026 setzen wir auf der didacta in Köln ein klares Zeichen: Schulische Transformation braucht Führung, die Orientierung gibt, Verantwortung teilt und Entwicklung im Kollegium ermöglicht. 

    Schulleitung mit Wirkung – Kollegien im Wandel stärken 
    11. März 2026 | 11:45–12:30 Uhr | Forum didacta aktuell 

    Was macht Schulleitung wirksam – gerade in herausfordernden Zeiten? 
    Diese Podiumsdiskussion zeigt, wie Leitungspersönlichkeiten Vertrauen aufbauen, Klarheit schaffen und gemeinsames Lernen im Kollegium fördern. Im Mittelpunkt stehen konkrete Erfahrungen aus dem Schulalltag sowie Erkenntnisse aus Wissenschaft und Verbandsarbeit. 

    Ausgangspunkt ist der Deutsche Lehrkräftepreis (DLP), der sichtbar macht, was gutes Leitungshandeln bewirkt: Wenn Lehrkräfte ihre Schulleitung nominieren, wird Führung aus der Perspektive derjenigen gewürdigt, die sie täglich erleben. 

    Auf dem Podium diskutieren: 

    • Martin Fugmann, Geschäftsführender Vorstand der Heraeus Bildungsstiftung und Schulleiter des Ev. Stiftisches Gymnasiums Güthersloh
    • Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes
    • Christian Stork, Lehrer am Städtischen Gymnasium Thusneldastraße Köln Deutz
    • André Szymkowiak, Schulleiter des Städtischen Gymnasiums Thusneldastraße Köln Deutz
    • Moderation: Jan-Martin Wiarda, Journalist 

    Schulleitung voraus – Wie Lehrkräfte den Weg in Führung finden 
    11. März 2026 | 15:30–16:15 Uhr | Forum Bildungsperspektiven  

    Der Mangel an Schulleitungen ist kein Randphänomen. Zugleich zeigt die Forschung: Mehr als ein Viertel der Lehrkräfte kann sich grundsätzlich vorstellen, eine Führungsrolle zu übernehmen. Warum bleibt dieses Potenzial so oft ungenutzt? 

    Diese Diskussionsrunde richtet den Blick nach vorn. Sie beleuchtet, was Lehrkräfte motiviert, Verantwortung zu übernehmen – und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit aus Potenzial echte Bereitschaft wird. Im Fokus stehen aktuelle Studien und Praxisbeispiele, die deutlich machen: Voramtsqualifizierungen, gezielte Förderung und transparente Laufbahnperspektiven erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Lehrkräfte den Schritt in Führung gehen. 

    Impulse aus Praxis, Qualifizierung und Forschung geben: 

    • Martin Fugmann, Geschäftsführender Vorstand Heraeus Bildungsstiftung und Schulleiter des Ev. Stiftisches Gymnasiums Güthersloh  
    • Prof. Dr. Marcus Pietsch, DFG-Heisenberg-Professur für Bildungsmanagement und Qualitätsentwicklung Prodekan und Forschungdekan der Fakultät Bildung Leuphana Universität Lüneburg 
    • Jessica Prehm, Schulleiterin der Katharinenschule in der Hafencity Hamburg           
    • Christiane von Schachtmeyer, Referatsleitung Personalentwicklung/Leitung der Agentur für Schulberatung (komm.) Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen (LI) Hamburg         
    • Moderation: Jan-Martin Wiarda, Journalist  

    Warum wir Schulleitung zum Thema auf der didacta machen 

    Schulleitungen prägen Schulkultur und sind damit ein zentraler Hebel für gelingende Schulentwicklung. In der Transformation sind sie mehr denn je als Leader gefragt, die Orientierung geben, Räume für Innovation öffnen und Menschen darin bestärken, Verantwortung zu übernehmen. 

    Wir verstehen Schulleitung nicht als Karriereziel, sondern vor allem als Beziehungs- und Gestaltungsaufgabe. Mit unseren Beiträgen auf der didacta 2026 möchten wir zeigen, wie Persönlichkeit, Haltung und Struktur zusammenspielen müssen, damit Schule wirksam transformiert werden kann. 

    Diskutieren Sie mit uns auf der didacta 2026 über wirksame Schulleitung im Wandel. 

  • „Schule neu denken“: Was das Seminarformat für Schulleitungen so wirksam macht

    „Schule neu denken“: Was das Seminarformat für Schulleitungen so wirksam macht

    Andrea Seitz und Thorsten Klaus
    Andrea Seitz und Thorsten Klaus

    Thorsten Klaus: Ich bin noch ganz beseelt, wenn ich an die Gruppe denke und an die Themen, die die Teilnehmenden bewegen möchten und schon bewegen.
    Andrea und ich waren beeindruckt, wie Schulleitungen sich neben ihrem operativen Geschäft die notwendige Zeit freiräumen, um Transformationsprozesse wirksam zu gestalten.
    Und dass die Stiftung einen Alumnikreis aufbauen will – von Schulleitungen, die ihre Schulen weiterentwickeln –, das begeistert mich.

    Thorsten Klaus: Eine Sehnsucht, Schule besser zu machen. Und die Diagnose, dass Schulen ihr eigenes Potenzial, Schülerinnen und Schüler wirklich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten, nicht wirklich nutzen. Schulen haben über Jahrzehnte eine starke „Beharrungskompetenz“ entwickelt – diese Schritt für Schritt aufzuweichen, das war das Einende.

    Thorsten Klaus: Eine große Stärke des Formats liegt in der Netzwerkbildung: zu sehen, wie andere Schulen etwas umsetzen oder gelöst haben, was für einen selbst noch ein dickes Fragezeichen ist. Diese kollegiale Unterstützung wurde durchweg als besonders hilfreich erlebt.
    Dazu kamen die Impulsgeber:innen von außen, wie zum Beispiel Micha Pallesche, Björn Nölte und Andrea Franke. Sie haben die Teilnehmenden herausgefordert, neu zu denken –ohne die Früchte zu hochzuhängen.
    Und: Die Module fügen sich zu einem sinnstiftenden roten Faden zusammen. Diese Rückmeldung hat Andrea und mich sehr gefreut. Unser „Plan“ scheint aufgegangen zu sein.
    Der Aufbau eines starken Netzwerks, die alltagsnahen Impulse und die Prozessbegleitung – das war wirksam.

    Thorsten Klaus: Andrea und ich hatten den Anspruch die Inhalte immer wieder auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden anzupassen. Wir waren in der Prozessbegleitung – mit hoher Zielorientierung und zugleich hoher Prozessorientierung.
    In den Online-Sessions gab es einen lebendigen Mix aus Impulsen von Gästen und Interaktionen: Breakouts, Reflexionen in Teams, Peer-Gruppen und Fallberatungen. Zugleich nehmen wir mit, dort noch mehr Raum für informelle Gespräche einzubauen – das ist machbar und sinnvoll.

    Thorsten Klaus: Schulleitungen, die wirklich etwas bewegen wollen! Schulleitungen, die im Idealfall mitten im Transformationsprozess sind oder bereit sind, ihn jetzt zu starten.
    Unsere wichtigste Empfehlung: Anmelden sollten sich idealerweise zwei, drei oder mehr Personen aus der Schulleitung. Die Erfahrung aus der ersten Runde zeigt: Die Schulleiter:innen, die als Teams teilgenommen haben, haben „Schule neu denken“ als besonders gewinnbringend erlebt.

    Thorsten Klaus: Ganz einfach: Die Teilnehmenden und ihre Fragen und Bedarfe stehen bei uns im Vordergrund. Bei „Schule neu denken“ gibt es, strenggenommen, keine Teilnehmenden – sondern nur Teilgebende.

    Thorsten Klaus: Auf den Balkon zu steigen, von oben auf die Tanzfläche des Schulalltags zu schauen und wirksame Interventionen zu gestalten – solche Balkonbesuche kommen im Schulmanagementalltag häufig zu kurz.
    Unsere Prozessbegleitungsreihe gibt Methoden, Raum und Zeit dafür. Der Mix aus Beratung, Training und Wissens- und Methodenimpulsen stärkt die professionelle Intuition der Schulleitungen für die Organisation und Führung wirksamer Transformationsprozesse.  Diese Mischung aus Professionalität und Gespür macht den Unterschied.

  • Erstes Alumnitreffen des Deutschen Lehrkräftepreises – Eine Community, die trägt

    Erstes Alumnitreffen des Deutschen Lehrkräftepreises – Eine Community, die trägt

    Zwischen Workshops bei der Crespo Foundation und Impulsen in der Bildungsarena von Eintracht Frankfurt wurde sichtbar, wie vielfältig die Perspektiven sind – und wie sehr alle eint: Schulen zu gestalten, in denen Kinder und Jugendliche gehört werden und Verantwortung übernehmen.

    Start der kollegialen Beratung

    Mit dem Treffen begann auch unser neues Coaching- und Beratungsprogramm. In Barcamps, Hackathons und thematischen Sessions bildeten sich erste Beratungstandems und konkrete Ideen für die Praxis. Die Themen spiegelten wider, was Lehrkräfte und Schulleitungen derzeit bewegt:

    • KI und Lernen
    • Schultransformation
    • Lernen im Wandel
    • Gesellschaft, Demokratie und Verantwortung

    Die Teilnehmenden machten deutlich, wie moderne Zusammenarbeit heute gelingt: psychologische Sicherheit, ehrliches Feedback und die Lust, gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

    In der Community treffe ich Menschen, die meinen Wunsch teilen, Schule zu einem guten Ort für Kinder und Jugendliche zu machen – und gemeinsam denken wir weiter und lernen voneinander.

    Teilnehmer am 1. DLP-Alumnitreffen

    Gänsehautmomente zwischen Kunst, Kultur und Sport

    Die Kunstausstellung der Crespo Foundation eröffnete Raum für neue Perspektiven. Der Besuch des Lernorts Stadion und das Gespräch mit Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung zeigten eindrucksvoll, wie Persönlichkeitsentwicklung, Teamarbeit und Mut zum Neuen auch außerhalb von Schule gelebt werden. Es waren Momente, die verbinden – und verdeutlichen, dass Bildungsverantwortung ein gemeinsamer Auftrag ist.

    Ein Netzwerk, das weiterwächst

    Unser besonderer Dank gilt

    • der Crespo Foundation mit Cora Stein und Christian Meyn für die großzügige Gastfreundschaft,
    • dem Deutschen Philologenverband und Susanne Lin-Klitzing für die gemeinsame Unterstützung des DLP,
    • dem Team von team:werk um Andrea Seitz, Anna Ginkel und Melissa Wörner für das starke Programm,
    • Ina-Marie Bargmann (Lernort Stadion) und Dr. Nadine Seddig (DFL Stiftung) für inspirierende Impulse sowie
    • dem Eintracht Frankfurt Museum und Sebastian Lotz für den Blick hinter die Kulissen und
    • Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung für seine Einblicke in die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen im Leistungssport.
  • 60 Jahre Heraeus Bildungsstiftung: Eine Zeitreise in die Zukunft

    60 Jahre Heraeus Bildungsstiftung: Eine Zeitreise in die Zukunft

    • Alexandra und Christine Heraeus und Martin Fugmann zeigten: Bildung ist Persönlichkeitsbildung – und sie braucht Menschen mit Haltung.
    • Bundesbildungsministerin Karin Prien lobte in ihrem Videogruß „60 Jahre Impulse für zukunftsorientierte Schulen und Einsatz für innovativen Unterricht.“
    • Staatssekretär Dr. Manuel Lösel teilte persönliche Erfahrungen mit der Stiftung und machte deutlich, wie der richtige Impuls zur richtigen Zeit (Berufs-)leben verändern kann.
    • Dr. h.c. Beate Heraeus schenkte uns einen spannenden Gedanken, indem sie unser Stiftungsmotto neu interpretierte: „Schule macht Persönlichkeiten. Persönlichkeiten schaffen Lösungen.“
    • Lehrerin Carina Steffes und Schulleiter Björn Lengwenus machten deutlich: Bildung gelingt durch ein vertrauensvolles, respektvolles Miteinander.
    • Unser Überraschungsgast, der renommierte Bildungsforscher John Hattie, erinnerte uns daran, wie wichtig Mut in der Bildung ist – und er unterstrich: die Beziehung zu den Lernenden ist entscheidend.
    • Zukunftsforscher Roger Spindler richtete den Blick nach vorn: „Die Zukunft will nicht wissen, was du weißt. Sondern: Was kannst du damit machen?“ Seine „5 Finger der Bildung“ – Lernen, Verantwortung, Respekt, Beziehung, Entwicklung – bleiben uns als Leitbild.
  • „Schule braucht starke Beziehungen“ – Im Gespräch mit Alexandra und Christine Heraeus

    „Schule braucht starke Beziehungen“ – Im Gespräch mit Alexandra und Christine Heraeus

  • Event Manager:in (m/w/d)

    Event Manager:in (m/w/d)

    Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir nach Möglichkeit in Vollzeit eine:n
    Event Manager:in (m/w/d)

    Deine Aufgaben umfassen:

    Wir freuen uns über eine aussagekräftige Bewerbung – ob per 2-Minuten-Bewerbungsvideo oder klassisch per Motivationsschreiben inklusive CV an bewerbung@heraeus-bildungsstiftung.de.

    Bei Fragen wende dich bitte an Jessica Zimmer.