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  • didacta 2026: Wir machen Schulleitung zum Thema

    didacta 2026: Wir machen Schulleitung zum Thema

    Wirksam im Wandel
    Heraeus Bildungsstiftung macht Schulleitung zum Thema auf der didacta 2026 

    Wie gelingt Führung, die Schulen durch Zeiten des tiefgreifenden Wandels trägt? Die Heraeus Bildungsstiftung greift diese zentrale Frage auf und bringt das Thema Schulleitung mit zwei Podiumsdiskussionen auf die größte Bildungsmesse Deutschlands. 

    Am 11. März 2026 setzen wir auf der didacta in Köln ein klares Zeichen: Schulische Transformation braucht Führung, die Orientierung gibt, Verantwortung teilt und Entwicklung im Kollegium ermöglicht. 

    Schulleitung mit Wirkung – Kollegien im Wandel stärken 
    11. März 2026 | 11:45–12:30 Uhr | Forum didacta aktuell 

    Was macht Schulleitung wirksam – gerade in herausfordernden Zeiten? 
    Diese Podiumsdiskussion zeigt, wie Leitungspersönlichkeiten Vertrauen aufbauen, Klarheit schaffen und gemeinsames Lernen im Kollegium fördern. Im Mittelpunkt stehen konkrete Erfahrungen aus dem Schulalltag sowie Erkenntnisse aus Wissenschaft und Verbandsarbeit. 

    Ausgangspunkt ist der Deutsche Lehrkräftepreis (DLP), der sichtbar macht, was gutes Leitungshandeln bewirkt: Wenn Lehrkräfte ihre Schulleitung nominieren, wird Führung aus der Perspektive derjenigen gewürdigt, die sie täglich erleben. 

    Auf dem Podium diskutieren: 

    • Martin Fugmann, Geschäftsführender Vorstand der Heraeus Bildungsstiftung und Schulleiter des Ev. Stiftisches Gymnasiums Güthersloh
    • Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes
    • Christian Stork, Lehrer am Städtischen Gymnasium Thusneldastraße Köln Deutz
    • André Szymkowiak, Schulleiter des Städtischen Gymnasiums Thusneldastraße Köln Deutz
    • Moderation: Jan-Martin Wiarda, Journalist 

    Schulleitung voraus – Wie Lehrkräfte den Weg in Führung finden 
    11. März 2026 | 15:30–16:15 Uhr | Forum Bildungsperspektiven  

    Der Mangel an Schulleitungen ist kein Randphänomen. Zugleich zeigt die Forschung: Mehr als ein Viertel der Lehrkräfte kann sich grundsätzlich vorstellen, eine Führungsrolle zu übernehmen. Warum bleibt dieses Potenzial so oft ungenutzt? 

    Diese Diskussionsrunde richtet den Blick nach vorn. Sie beleuchtet, was Lehrkräfte motiviert, Verantwortung zu übernehmen – und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit aus Potenzial echte Bereitschaft wird. Im Fokus stehen aktuelle Studien und Praxisbeispiele, die deutlich machen: Voramtsqualifizierungen, gezielte Förderung und transparente Laufbahnperspektiven erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Lehrkräfte den Schritt in Führung gehen. 

    Impulse aus Praxis, Qualifizierung und Forschung geben: 

    • Martin Fugmann, Geschäftsführender Vorstand Heraeus Bildungsstiftung und Schulleiter des Ev. Stiftisches Gymnasiums Güthersloh  
    • Prof. Dr. Marcus Pietsch, DFG-Heisenberg-Professur für Bildungsmanagement und Qualitätsentwicklung Prodekan und Forschungdekan der Fakultät Bildung Leuphana Universität Lüneburg 
    • Jessica Prehm, Schulleiterin der Katharinenschule in der Hafencity Hamburg           
    • Christiane von Schachtmeyer, Referatsleitung Personalentwicklung/Leitung der Agentur für Schulberatung (komm.) Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen (LI) Hamburg         
    • Moderation: Jan-Martin Wiarda, Journalist  

    Warum wir Schulleitung zum Thema auf der didacta machen 

    Schulleitungen prägen Schulkultur und sind damit ein zentraler Hebel für gelingende Schulentwicklung. In der Transformation sind sie mehr denn je als Leader gefragt, die Orientierung geben, Räume für Innovation öffnen und Menschen darin bestärken, Verantwortung zu übernehmen. 

    Wir verstehen Schulleitung nicht als Karriereziel, sondern vor allem als Beziehungs- und Gestaltungsaufgabe. Mit unseren Beiträgen auf der didacta 2026 möchten wir zeigen, wie Persönlichkeit, Haltung und Struktur zusammenspielen müssen, damit Schule wirksam transformiert werden kann. 

    Diskutieren Sie mit uns auf der didacta 2026 über wirksame Schulleitung im Wandel. 

  • Weiterbildung „Schule neu denken“ für Schulleitungen

    Weiterbildung „Schule neu denken“ für Schulleitungen

    Andrea Seitz und Thorsten Klaus
    Andrea Seitz und Thorsten Klaus

    Thorsten Klaus: Ich bin noch ganz beseelt, wenn ich an die Gruppe denke und an die Themen, die die Teilnehmenden bewegen möchten und schon bewegen.
    Andrea und ich waren beeindruckt, wie Schulleitungen sich neben ihrem operativen Geschäft die notwendige Zeit freiräumen, um Transformationsprozesse wirksam zu gestalten.
    Und dass die Stiftung einen Alumnikreis aufbauen will – von Schulleitungen, die ihre Schulen weiterentwickeln –, das begeistert mich.

    Thorsten Klaus: Eine Sehnsucht, Schule besser zu machen. Und die Diagnose, dass Schulen ihr eigenes Potenzial, Schülerinnen und Schüler wirklich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten, nicht wirklich nutzen. Schulen haben über Jahrzehnte eine starke „Beharrungskompetenz“ entwickelt – diese Schritt für Schritt aufzuweichen, das war das Einende.

    Thorsten Klaus: Eine große Stärke des Formats liegt in der Netzwerkbildung: zu sehen, wie andere Schulen etwas umsetzen oder gelöst haben, was für einen selbst noch ein dickes Fragezeichen ist. Diese kollegiale Unterstützung wurde durchweg als besonders hilfreich erlebt.
    Dazu kamen die Impulsgeber:innen von außen, wie zum Beispiel Micha Pallesche, Björn Nölte und Andrea Franke. Sie haben die Teilnehmenden herausgefordert, neu zu denken –ohne die Früchte zu hochzuhängen.
    Und: Die Module fügen sich zu einem sinnstiftenden roten Faden zusammen. Diese Rückmeldung hat Andrea und mich sehr gefreut. Unser „Plan“ scheint aufgegangen zu sein.
    Der Aufbau eines starken Netzwerks, die alltagsnahen Impulse und die Prozessbegleitung – das war wirksam.

    Thorsten Klaus: Andrea und ich hatten den Anspruch die Inhalte immer wieder auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden anzupassen. Wir waren in der Prozessbegleitung – mit hoher Zielorientierung und zugleich hoher Prozessorientierung.
    In den Online-Sessions gab es einen lebendigen Mix aus Impulsen von Gästen und Interaktionen: Breakouts, Reflexionen in Teams, Peer-Gruppen und Fallberatungen. Zugleich nehmen wir mit, dort noch mehr Raum für informelle Gespräche einzubauen – das ist machbar und sinnvoll.

    Thorsten Klaus: Schulleitungen, die wirklich etwas bewegen wollen! Schulleitungen, die im Idealfall mitten im Transformationsprozess sind oder bereit sind, ihn jetzt zu starten.
    Unsere wichtigste Empfehlung: Anmelden sollten sich idealerweise zwei, drei oder mehr Personen aus der Schulleitung. Die Erfahrung aus der ersten Runde zeigt: Die Schulleiter:innen, die als Teams teilgenommen haben, haben „Schule neu denken“ als besonders gewinnbringend erlebt.

    Thorsten Klaus: Ganz einfach: Die Teilnehmenden und ihre Fragen und Bedarfe stehen bei uns im Vordergrund. Bei „Schule neu denken“ gibt es, strenggenommen, keine Teilnehmenden – sondern nur Teilgebende.

    Thorsten Klaus: Auf den Balkon zu steigen, von oben auf die Tanzfläche des Schulalltags zu schauen und wirksame Interventionen zu gestalten – solche Balkonbesuche kommen im Schulmanagementalltag häufig zu kurz.
    Unsere Prozessbegleitungsreihe gibt Methoden, Raum und Zeit dafür. Der Mix aus Beratung, Training und Wissens- und Methodenimpulsen stärkt die professionelle Intuition der Schulleitungen für die Organisation und Führung wirksamer Transformationsprozesse.  Diese Mischung aus Professionalität und Gespür macht den Unterschied.

  • Erstes Alumnitreffen des Deutschen Lehrkräftepreises

    Erstes Alumnitreffen des Deutschen Lehrkräftepreises

    Zwischen Workshops bei der Crespo Foundation und Impulsen in der Bildungsarena von Eintracht Frankfurt wurde sichtbar, wie vielfältig die Perspektiven sind – und wie sehr alle eint: Schulen zu gestalten, in denen Kinder und Jugendliche gehört werden und Verantwortung übernehmen.

    Start der kollegialen Beratung

    Mit dem Treffen begann auch unser neues Coaching- und Beratungsprogramm. In Barcamps, Hackathons und thematischen Sessions bildeten sich erste Beratungstandems und konkrete Ideen für die Praxis. Die Themen spiegelten wider, was Lehrkräfte und Schulleitungen derzeit bewegt:

    • KI und Lernen
    • Schultransformation
    • Lernen im Wandel
    • Gesellschaft, Demokratie und Verantwortung

    Die Teilnehmenden machten deutlich, wie moderne Zusammenarbeit heute gelingt: psychologische Sicherheit, ehrliches Feedback und die Lust, gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

    In der Community treffe ich Menschen, die meinen Wunsch teilen, Schule zu einem guten Ort für Kinder und Jugendliche zu machen – und gemeinsam denken wir weiter und lernen voneinander.

    Teilnehmer am 1. DLP-Alumnitreffen

    Gänsehautmomente zwischen Kunst, Kultur und Sport

    Die Kunstausstellung der Crespo Foundation eröffnete Raum für neue Perspektiven. Der Besuch des Lernorts Stadion und das Gespräch mit Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung zeigten eindrucksvoll, wie Persönlichkeitsentwicklung, Teamarbeit und Mut zum Neuen auch außerhalb von Schule gelebt werden. Es waren Momente, die verbinden – und verdeutlichen, dass Bildungsverantwortung ein gemeinsamer Auftrag ist.

    Ein Netzwerk, das weiterwächst

    Unser besonderer Dank gilt

    • der Crespo Foundation mit Cora Stein und Christian Meyn für die großzügige Gastfreundschaft,
    • dem Deutschen Philologenverband und Susanne Lin-Klitzing für die gemeinsame Unterstützung des DLP,
    • dem Team von team:werk um Andrea Seitz, Anna Ginkel und Melissa Wörner für das starke Programm,
    • Ina-Marie Bargmann von Lernort Stadion und Dr. Nadine Seddig von der DFL Stiftung für inspirierende Impulse sowie
    • dem Eintracht Frankfurt Museum und Sebastian Lotz für den Blick hinter die Kulissen und
    • Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung für seine Einblicke in die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen im Leistungssport.
  • 60 Jahre Heraeus Bildungsstiftung: Eine Zeitreise in die Zukunft

    60 Jahre Heraeus Bildungsstiftung: Eine Zeitreise in die Zukunft

    • Alexandra und Christine Heraeus und Martin Fugmann zeigten: Bildung ist Persönlichkeitsbildung – und sie braucht Menschen mit Haltung.
    • Bundesbildungsministerin Karin Prien lobte in ihrem Videogruß „60 Jahre Impulse für zukunftsorientierte Schulen und Einsatz für innovativen Unterricht.“
    • Staatssekretär Dr. Manuel Lösel teilte persönliche Erfahrungen mit der Stiftung und machte deutlich, wie der richtige Impuls zur richtigen Zeit (Berufs-)leben verändern kann.
    • Dr. h.c. Beate Heraeus schenkte uns einen spannenden Gedanken, indem sie unser Stiftungsmotto neu interpretierte: „Schule macht Persönlichkeiten. Persönlichkeiten schaffen Lösungen.“
    • Lehrerin Carina Steffes und Schulleiter Björn Lengwenus machten deutlich: Bildung gelingt durch ein vertrauensvolles, respektvolles Miteinander.
    • Unser Überraschungsgast, der renommierte Bildungsforscher John Hattie, erinnerte uns daran, wie wichtig Mut in der Bildung ist – und er unterstrich: die Beziehung zu den Lernenden ist entscheidend.
    • Zukunftsforscher Roger Spindler richtete den Blick nach vorn: „Die Zukunft will nicht wissen, was du weißt. Sondern: Was kannst du damit machen?“ Seine „5 Finger der Bildung“ – Lernen, Verantwortung, Respekt, Beziehung, Entwicklung – bleiben uns als Leitbild.
  • Alexandra und Christine Heraeus über starke Beziehungen in Schule

    Alexandra und Christine Heraeus über starke Beziehungen in Schule

  • Feierlicher Abschluss mit Perspektive

    Feierlicher Abschluss mit Perspektive

    Martin Fugmann hält eine Begrüßungsrede auf der Treppe im Foyer des Literaturhauses Frankfurt.
  • Exzellenzcamp 2025: #Mutausbruch_Schule in Hanau

    Exzellenzcamp 2025: #Mutausbruch_Schule in Hanau

  • Lehrkräfte, die bewegen. Menschen, die Schule verändern.

    Lehrkräfte, die bewegen. Menschen, die Schule verändern.

  • Sachsen-Anhalt investiert in starke Schulleitungen

    Sachsen-Anhalt investiert in starke Schulleitungen

  • Mehr Teilhabe, mehr Begeisterung – unsere Highlights von der didacta 2025

    Mehr Teilhabe, mehr Begeisterung – unsere Highlights von der didacta 2025

    Jan-Martin Wiarda, Amy Kirchhoff, Stefan Ruppaner, Marina Weisband, Sandra Boser und Hartmut Rosa diskutieren über Demokratie an Schulen.

    Mehr Teilhabe, mehr Begeisterung
    Unsere Highlights von der didacta 2025

    Wie wird Schule zu einem Ort, der junge Menschen wirklich begeistert und beflügelt? Wie gelingt es, Teilhabe zu stärken und Schüler:innen mehr Verantwortung zu übertragen? Diese Fragen haben uns auf der didacta 2025 in Stuttgart begleitet – und die Diskussionen, Begegnungen und Impulse haben gezeigt: Veränderung ist möglich, wenn wir sie gemeinsam gestalten.

    Impulse für eine transformative Schulkultur

    In unseren Panels und Workshops haben wir diskutiert, wie Schulaufsicht aktiv Wandel fördern kann, wie Positive Leadership im Klassenzimmer wirkt und wie Demokratie im Schulalltag lebendig wird. Mit dabei waren Persönlichkeiten wie Marina Weisband, Prof. Dr. Hartmut Rosa und Stefan Ruppaner, die uns mit ihren Perspektiven auf eine Schule der Zukunft inspiriert haben. Ihr Fazit: Wer Schule verändern will, muss eine Kultur der Ermöglichung schaffen – mit Mut, Haltung und klarer Vision.

    Startschuss für den Deutschen Lehrkräftepreis 2025

    Ein besonderes Highlight für uns war der Auftakt zur neuen Wettbewerbsrunde des Deutschen Lehrkräftepreises – Unterricht innovativ am 13. Februar 2025. Gemeinsam mit dem Deutschen Philologenverband zeichnen wir vorbildliche Lehrkräfte und Schulleitungen sowie innovative Unterrichtskonzepte aus, die Schule nachhaltig verändern und neue Wege aufzeigen. Besonders gefreut hat uns, dass einige unserer Alumni unserer Einladung gefolgt sind und mit ihren Impulsen das Panel „Ausgezeichnete Lehrkräfte – die Kunst, junge Menschen zu begeistern“ bereichert haben.

    Austausch, Inspiration und neue Perspektiven

    Neben den spannenden Diskussionen war die didacta für uns vor allem eines: eine großartige Gelegenheit, mit engagierten Lehrkräften, Schulleitungen, Schüler:innen und Bildungsakteur:innen ins Gespräch zu kommen. Die vielen Begegnungen haben uns gezeigt, dass es eine starke Bewegung gibt, die Schule anders denken und entwickeln will.

    Mit dieser Energie gestalten wir weiter – für Schulen, die begeistern und Verantwortung leben.