Kategorie: Stiftung

  • Verleihung des Deutschen Lehrkräftepreises 2025

    Verleihung des Deutschen Lehrkräftepreises 2025

    • Vorbildliche Schulleitung
    • Ausgezeichnete Lehrkräfte
    • Unterricht innovativ
    • Umwelt und Nachhaltigkeit – Sonderpreis des Cornelsen Verlages
    • Ausgezeichnete Lehrkräfte – Sonderpreis der PwC-Stiftung

    Gastgeberinnen waren Alexandra Heraeus, Vorstandsvorsitzende der Heraeus Bildungsstiftung, und Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes. Gemeinsam begrüßten sie die Gäste und unterstrichen die Bedeutung des Preises für die Sichtbarkeit exzellenter Bildungsarbeit.

    • Simone Oldenburg, Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Schirmherrin der Wettbewerbsrunde 2025
    • Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin
    • Anna Stolz, Staatsministerin für Unterricht und Kultus des Freistaates Bayern und Präsidentin der Bildungsministerkonferenz 2026
    • Steffen Freiberg, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

    Ein herzliches Dankeschön geht ebenfalls an unseren Kooperationspartner, den Deutschen Philologenverband, und unsere Förderpartner Cornelsen, Schöpflin Stiftung und PwC-Stiftung. Gemeinsam bereiten wir vorbildlichen Lehrkräften und ausgezeichneten Schulleitungen die Bühne, die sie verdienen.

    Wir freuen uns, die Preisträger:innen im Alumni-Netzwerk des Deutschen Lehrkräftepreises wiederzusehen – und gemeinsam weiter an einer Schule zu arbeiten, die Kinder und Jugendliche wachsen lässt.

    Der „Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ” hat es sich zum Ziel gesetzt, die öffentliche Wertschätzung sowie das Image des Lehrberufs und der Arbeit der Schulleitungen zu steigern und wirkungsvolle Anstöße zur Verbesserung des Unterrichts an Schulen zu geben.

    2009 vom Deutschen Philologenverband (DPhV) und der Vodafone Stiftung Deutschland initiiert ging der Wettbewerb aus zwei Konzepten hervor: Aus dem Wettbewerb „Unterricht innovativ”, der von 2003 bis 2008 vom Deutschen Philologenverband, dem Bundesverband der Deutschen Industrie und der Stiftung Industrieforschung gemeinsam durchgeführt wurde, und dem Wettbewerb „Pisagoras – Deutscher Lehrkräftepreis”, der 2007 und 2008 auf Initiative von Prof. Susanne Porsche realisiert wurde.

    Von 2009 bis 2019 wurde der „Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ” gemeinsam von der Vodafone Stiftung Deutschland und dem Deutschen Philologenverband durchgeführt. Das dazu neu entwickelte Konzept kombinierte die Kategorie des Schülerinnen- und Schüler-Votums mit der Bewertung innovativer Unterrichtskonzepte.

    Zur Wettbewerbsrunde 2020 hat die Vodafone Stiftung Deutschland ihre Trägerschaft auf die Heraeus Bildungsstiftung übertragen, die bereits 2010 Partnerin des Wettbewerbs war. Die Heraeus Bildungsstiftung erweiterte die Wettbewerbskategorien um die dritte Säule „Vorbildliche Schulleitung“.

    Mehr zum Deutschen Lehrkräftepreis und zum Start der Wettbewerbsrunde 2026

  • Studie: Erste Einblicke zeigen hohe Bedeutung von Daten für die Arbeit der Schulaufsicht

    Studie: Erste Einblicke zeigen hohe Bedeutung von Daten für die Arbeit der Schulaufsicht

    Gemeinsame Verantwortung für Schulentwicklung

    Die Befragten sehen sich gemeinsam mit den Schulleitungen in der Verantwortung für erfolgreiche Bildungs- und Entwicklungsprozesse. Demnach handeln Schulen eigenverantwortlich, während die Schulaufsicht letztverantwortlich bleibt, die Schulqualität zu sichern.

    Daten als Schlüssel für Steuerung und Unterstützung

    Daten sind nach Aussage der Befragten relevant für die Arbeit der Schulaufsicht. Sie beschreiben die datengestützte Steuerung als einen „Paradigmenwechsel“: Diese ermöglicht es, schulische Situationen differenzierter einzuordnen, Wahrnehmungen zu objektivieren und Entwicklungsprozesse zielgerichteter zu begleiten. Besonders häufig nutzt Schulaufsicht nach Aussagen der Befragten Statistiken und Leistungsdaten von Schülerinnen und Schülern. Daten aus anderen Quellen – etwa Schulinspektionen oder Befragungen – kommen seltener zum Einsatz.

    Unterschiedliche Rahmenbedingungen in den Bundesländern

    Deutlich werden auch Unterschiede in den Rahmenbedingungen der Schulaufsicht in den verschiedenen Bundesländern: Daten stehen der Schulaufsicht je nach Bundesland in unterschiedlicher Bandbreite, Tiefe und Aufbereitungsform zur Verfügung. In drei der fünf Bundesländer wird an einer Strategie für datengestützte Qualitätsentwicklung gearbeitet.

    Datengestützter Dialog mit Schulleitungen

    In allen Bundesländern spielen Daten auch im Austausch mit Schulleitungen eine Rolle. In vier von fünf Bundesländern finden systematische Qualitätsgespräche auf Basis schulbezogener Daten statt, die häufig in Ziel- und Leistungsvereinbarungen münden.

    Die Interviews liefern einen ersten Einblick in Rollenverständnisse und Handlungsstrategien der Schulaufsicht. Die Vorstudie ist Teil eines mehrstufigen Forschungsprojekts, das in den folgenden beiden Teilstudien weiter vertieft wird.

    Die Studie „Schulaufsicht in Zeiten der Transformation“ wurde von der Heraeus Bildungsstiftung gemeinsam mit der Wübben Stiftung Bildung in Auftrag gegeben hat und wird von Prof. Dr. Kathrin Dedering von der Universität Erfurt geleitet.

  • „Schule neu denken“: Was das Seminarformat für Schulleitungen so wirksam macht

    „Schule neu denken“: Was das Seminarformat für Schulleitungen so wirksam macht

    Andrea Seitz und Thorsten Klaus
    Andrea Seitz und Thorsten Klaus

    Thorsten Klaus: Ich bin noch ganz beseelt, wenn ich an die Gruppe denke und an die Themen, die die Teilnehmenden bewegen möchten und schon bewegen.
    Andrea und ich waren beeindruckt, wie Schulleitungen sich neben ihrem operativen Geschäft die notwendige Zeit freiräumen, um Transformationsprozesse wirksam zu gestalten.
    Und dass die Stiftung einen Alumnikreis aufbauen will – von Schulleitungen, die ihre Schulen weiterentwickeln –, das begeistert mich.

    Thorsten Klaus: Eine Sehnsucht, Schule besser zu machen. Und die Diagnose, dass Schulen ihr eigenes Potenzial, Schülerinnen und Schüler wirklich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten, nicht wirklich nutzen. Schulen haben über Jahrzehnte eine starke „Beharrungskompetenz“ entwickelt – diese Schritt für Schritt aufzuweichen, das war das Einende.

    Thorsten Klaus: Eine große Stärke des Formats liegt in der Netzwerkbildung: zu sehen, wie andere Schulen etwas umsetzen oder gelöst haben, was für einen selbst noch ein dickes Fragezeichen ist. Diese kollegiale Unterstützung wurde durchweg als besonders hilfreich erlebt.
    Dazu kamen die Impulsgeber:innen von außen, wie zum Beispiel Micha Pallesche, Björn Nölte und Andrea Franke. Sie haben die Teilnehmenden herausgefordert, neu zu denken –ohne die Früchte zu hochzuhängen.
    Und: Die Module fügen sich zu einem sinnstiftenden roten Faden zusammen. Diese Rückmeldung hat Andrea und mich sehr gefreut. Unser „Plan“ scheint aufgegangen zu sein.
    Der Aufbau eines starken Netzwerks, die alltagsnahen Impulse und die Prozessbegleitung – das war wirksam.

    Thorsten Klaus: Andrea und ich hatten den Anspruch die Inhalte immer wieder auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden anzupassen. Wir waren in der Prozessbegleitung – mit hoher Zielorientierung und zugleich hoher Prozessorientierung.
    In den Online-Sessions gab es einen lebendigen Mix aus Impulsen von Gästen und Interaktionen: Breakouts, Reflexionen in Teams, Peer-Gruppen und Fallberatungen. Zugleich nehmen wir mit, dort noch mehr Raum für informelle Gespräche einzubauen – das ist machbar und sinnvoll.

    Thorsten Klaus: Schulleitungen, die wirklich etwas bewegen wollen! Schulleitungen, die im Idealfall mitten im Transformationsprozess sind oder bereit sind, ihn jetzt zu starten.
    Unsere wichtigste Empfehlung: Anmelden sollten sich idealerweise zwei, drei oder mehr Personen aus der Schulleitung. Die Erfahrung aus der ersten Runde zeigt: Die Schulleiter:innen, die als Teams teilgenommen haben, haben „Schule neu denken“ als besonders gewinnbringend erlebt.

    Thorsten Klaus: Ganz einfach: Die Teilnehmenden und ihre Fragen und Bedarfe stehen bei uns im Vordergrund. Bei „Schule neu denken“ gibt es, strenggenommen, keine Teilnehmenden – sondern nur Teilgebende.

    Thorsten Klaus: Auf den Balkon zu steigen, von oben auf die Tanzfläche des Schulalltags zu schauen und wirksame Interventionen zu gestalten – solche Balkonbesuche kommen im Schulmanagementalltag häufig zu kurz.
    Unsere Prozessbegleitungsreihe gibt Methoden, Raum und Zeit dafür. Der Mix aus Beratung, Training und Wissens- und Methodenimpulsen stärkt die professionelle Intuition der Schulleitungen für die Organisation und Führung wirksamer Transformationsprozesse.  Diese Mischung aus Professionalität und Gespür macht den Unterschied.

  • Erstes Alumnitreffen des Deutschen Lehrkräftepreises – Eine Community, die trägt

    Erstes Alumnitreffen des Deutschen Lehrkräftepreises – Eine Community, die trägt

    Zwischen Workshops bei der Crespo Foundation und Impulsen in der Bildungsarena von Eintracht Frankfurt wurde sichtbar, wie vielfältig die Perspektiven sind – und wie sehr alle eint: Schulen zu gestalten, in denen Kinder und Jugendliche gehört werden und Verantwortung übernehmen.

    Start der kollegialen Beratung

    Mit dem Treffen begann auch unser neues Coaching- und Beratungsprogramm. In Barcamps, Hackathons und thematischen Sessions bildeten sich erste Beratungstandems und konkrete Ideen für die Praxis. Die Themen spiegelten wider, was Lehrkräfte und Schulleitungen derzeit bewegt:

    • KI und Lernen
    • Schultransformation
    • Lernen im Wandel
    • Gesellschaft, Demokratie und Verantwortung

    Die Teilnehmenden machten deutlich, wie moderne Zusammenarbeit heute gelingt: psychologische Sicherheit, ehrliches Feedback und die Lust, gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

    In der Community treffe ich Menschen, die meinen Wunsch teilen, Schule zu einem guten Ort für Kinder und Jugendliche zu machen – und gemeinsam denken wir weiter und lernen voneinander.

    Teilnehmer am 1. DLP-Alumnitreffen

    Gänsehautmomente zwischen Kunst, Kultur und Sport

    Die Kunstausstellung der Crespo Foundation eröffnete Raum für neue Perspektiven. Der Besuch des Lernorts Stadion und das Gespräch mit Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung zeigten eindrucksvoll, wie Persönlichkeitsentwicklung, Teamarbeit und Mut zum Neuen auch außerhalb von Schule gelebt werden. Es waren Momente, die verbinden – und verdeutlichen, dass Bildungsverantwortung ein gemeinsamer Auftrag ist.

    Ein Netzwerk, das weiterwächst

    Unser besonderer Dank gilt

    • der Crespo Foundation mit Cora Stein und Christian Meyn für die großzügige Gastfreundschaft,
    • dem Deutschen Philologenverband und Susanne Lin-Klitzing für die gemeinsame Unterstützung des DLP,
    • dem Team von team:werk um Andrea Seitz, Anna Ginkel und Melissa Wörner für das starke Programm,
    • Ina-Marie Bargmann (Lernort Stadion) und Dr. Nadine Seddig (DFL Stiftung) für inspirierende Impulse sowie
    • dem Eintracht Frankfurt Museum und Sebastian Lotz für den Blick hinter die Kulissen und
    • Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung für seine Einblicke in die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen im Leistungssport.
  • 60 Jahre Heraeus Bildungsstiftung: Eine Zeitreise in die Zukunft

    60 Jahre Heraeus Bildungsstiftung: Eine Zeitreise in die Zukunft

    • Alexandra und Christine Heraeus und Martin Fugmann zeigten: Bildung ist Persönlichkeitsbildung – und sie braucht Menschen mit Haltung.
    • Bundesbildungsministerin Karin Prien lobte in ihrem Videogruß „60 Jahre Impulse für zukunftsorientierte Schulen und Einsatz für innovativen Unterricht.“
    • Staatssekretär Dr. Manuel Lösel teilte persönliche Erfahrungen mit der Stiftung und machte deutlich, wie der richtige Impuls zur richtigen Zeit (Berufs-)leben verändern kann.
    • Dr. h.c. Beate Heraeus schenkte uns einen spannenden Gedanken, indem sie unser Stiftungsmotto neu interpretierte: „Schule macht Persönlichkeiten. Persönlichkeiten schaffen Lösungen.“
    • Lehrerin Carina Steffes und Schulleiter Björn Lengwenus machten deutlich: Bildung gelingt durch ein vertrauensvolles, respektvolles Miteinander.
    • Unser Überraschungsgast, der renommierte Bildungsforscher John Hattie, erinnerte uns daran, wie wichtig Mut in der Bildung ist – und er unterstrich: die Beziehung zu den Lernenden ist entscheidend.
    • Zukunftsforscher Roger Spindler richtete den Blick nach vorn: „Die Zukunft will nicht wissen, was du weißt. Sondern: Was kannst du damit machen?“ Seine „5 Finger der Bildung“ – Lernen, Verantwortung, Respekt, Beziehung, Entwicklung – bleiben uns als Leitbild.
  • „Schule braucht starke Beziehungen“ – Im Gespräch mit Alexandra und Christine Heraeus

    „Schule braucht starke Beziehungen“ – Im Gespräch mit Alexandra und Christine Heraeus

  • Sommerakademie für Schulleitungen: Führen im Dialog – Kommunikation als Schlüssel für gelingende Veränderung

    Sommerakademie für Schulleitungen: Führen im Dialog – Kommunikation als Schlüssel für gelingende Veränderung

  • Event Manager:in (m/w/d)

    Event Manager:in (m/w/d)

    Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir nach Möglichkeit in Vollzeit eine:n
    Event Manager:in (m/w/d)

    Deine Aufgaben umfassen:

    Wir freuen uns über eine aussagekräftige Bewerbung – ob per 2-Minuten-Bewerbungsvideo oder klassisch per Motivationsschreiben inklusive CV an bewerbung@heraeus-bildungsstiftung.de.

    Bei Fragen wende dich bitte an Jessica Zimmer.

  • Zwischenbericht der Studie „Schulleitung voraus“

    Zwischenbericht der Studie „Schulleitung voraus“

  • Feierlicher Abschluss mit Perspektive

    Feierlicher Abschluss mit Perspektive

    Martin Fugmann hält eine Begrüßungsrede auf der Treppe im Foyer des Literaturhauses Frankfurt.
Heraeus Bildungsstiftung
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