Die Stiftung Persönlichkeit macht Schule

Die Heraeus Bildungsstiftung setzt sich seit 1965 für Bildungsthemen ein.

 

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Junge Menschen mit den richtigen Kenntnissen, Kompetenzen und Fähigkeiten auszustatten, damit sie den Problemen unserer immer komplexeren Gesellschaft gewachsen sind, war und ist für sie ein vorrangiges Ziel. Eine wichtige Schlüsselfunktion kommt dabei den Lehrkräften und Schulleitungen zu, denn ein Schulsystem kann nur so gut sein wie die Menschen, die es gestalten. Sie sollten daher die beste Förderung erhalten und gesellschaftliche Anerkennung erfahren. In ihrer täglichen Arbeit erleben sie etwas anderes:

Die Veränderungen der Bildungslandschaft verlaufen so rasant, dass Lehrkräfte angesichts der neuen Herausforderungen extrem gefordert sind. Sie werden nicht ausreichend vorbereitet und während ihrer Berufstätigkeit steht ihnen nur selten jemand beratend zur Seite. Zu den gewachsenen Anforderungen kommt die geringe Wertschätzung in der Gesellschaft, die zusätzlich frustriert und verhindert, dass sich Deutschlands beste Köpfe dem Lehrerberuf und damit der Zukunft unserer Kinder widmen. Lehrkräfte im Berufseinstieg, Klassenlehrer, Schulleitungen und Schulleitungsteams bei ihrer Arbeit zu unterstützen und ihnen gesellschaftlichen Rückhalt zu geben ist daher das Ziel der Heraeus Bildungsstiftung.

Die Weiterbildung von Lehrkräften und Schulleitungen in der Personal- und Organisationsentwicklung steht im Fokus der Seminare der Heraeus Bildungsstiftung. Das Trainingsangebot richtet sich vorrangig an weiterführende Schulen.

Pro Jahr begleitet und unterstützt die Stiftung derzeit bundesweit bis zu 2.400 Lehrerinnen und Lehrer mit und ohne Leitungsfunktion an über 300 Schulen in ihrem Entwicklungsprozess. Mit ihren Projekten setzt sie Impulse für die Weiterentwicklung des Schulsystems.

Die Geschichte der Stiftung

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1965

Gründung der „Bertha-Heraeus-Stiftung für Begabte“ durch Bertha Heraeus (1875-1967), Schwiegertochter des Firmengründers Wilhelm Carl Heraeus.

1972

Umbenennung in „Bertha-Heraeus-Stiftung“, Erweiterung des Angebots um überparteiliche und überkonfessionelle Seminare für Jugendliche und Erwachsene zur Förderung ihres Allgemeinwissens

1976

Kathinka Platzhoff (1896-1981), eine Enkelin von Wilhelm Carl Heraeus, bringt einen Teil ihres Vermögens in die Stiftung ein, die fortan „Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung“ hieß

1981

Zustiftung durch Clara André (1893-1981), ebenfalls Enkelin von Wilhelm Carl Heraeus

1982

Erweiterung des Stiftungszwecks um die Möglichkeit, Kindergärten, Altersheime und ähnliche soziale Einrichtungen zu gründen

2009

Neupositionierung der Stiftung mit dem Fokus auf Personal- und Organisationsentwicklung in Schulen, Ergänzung des Stiftungsnamens um den Zusatz „Heraeus Bildungsstiftung“

2017

Beteiligung an der Qualifizierung der Schulleiterinnen und Schulleiter Hessen (QSH) in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium

2020

Durchführung des Deutschen Lehrerpreises

Die Stifterinnen

Bertha Heraeus

(1875-1967)

Kathinka Platzhoff

(1896-1981)

Clara André

(1883-1981)

Bertha Heraeus (1875-1967) gründete die Stiftung im Jahr 1965. Kathinka Platzhoff (1896-1981) und Clara André (1883-1981), beide geborene Heraeus, brachten Teile ihres Vermögens in die Stiftung ein, die fortan den Namen Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung trug.

Zwei Bereiche beschreiben die Aktivitäten der Heraeus Bildungsstiftung:

Weitere Heraeus-Stiftungen

Die gemeinnützige Kathinka-Platzhoff-Stiftung betreut und fördert seit ihrer Gründung 1981 Kinder, Jugendliche und Senioren in Zusammenarbeit mit der Wallonisch-Niederländischen Gemeinde, evangelisch-reformierte Kirche zu Hanau. Das beinhaltet die gezielte Förderung und Bildung von Kindern und Jugendlichen auf ihrem Weg zu selbstständigen, kreativen und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten sowie die bedürfnisorientierte, aktive Unterstützung älterer Menschen. Die Stiftung unterhält ein Diakoniezentrum mit einer Begegnungsstätte für Senioren und für die Jugend, eine Tageseinrichtung für Kinder, ein Familienzentrum, einen ambulanten Pflegedienst sowie eine Wohnanlage für behinderten- und seniorengerechtes Wohnen.

1963 gründeten Wilhelm und Else Heraeus ihre gemeinnützige Stiftung zur Förderung von Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, insbesondere der Physik. Die Stiftung fördert den wissenschaftlichen Gedankenaustausch. Sie organisiert internationale Fachtagungen und Seminare, unterstützt begabte Studierende und trägt in vielfältiger Weise zur Verbesserung des naturwissenschaftlichen Unterrichts an Schulen bei. Seit Mitte der 1970er Jahre arbeitet die Stiftung eng mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) zusammen. Unter Physikern genießt die Wilhelm und Else Heraeus Stiftung hohes Ansehen. Sie gilt als bedeutendste private Fördereinrichtung auf dem Gebiet der Physik in Deutschland.

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