Geschichte der Heraeus Bildungsstiftung

Zwei Frauen aus der Familie Heraeus ist die Entstehung der Stiftung zu verdanken: Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff. Mittlerweile kann die Heraeus Bildungsstiftung auf ein fast 60-jähriges gesellschaftliches Engagement zurückschauen. Mit der Gründung der „Bertha-Heraeus-Stiftung für Begabte“ im Jahr 1965 in Hanau hat unsere Geschichte begonnen.

Zwei Stifterinnen, ein Thema: Bildung

Die Stifterin Bertha Heraeus war die Schwiegertochter des Firmengründers und Chemikers Wilhelm Carl Heraeus. Der Heraeus-Konzern ist heute ein weltweit agierendes Technologieunternehmen. Zu Beginn hatte die Stiftung die Förderung des Allgemeinwissens zum Ziel.

1976 brachte Kathinka Platzhoff, eine Enkelin von Wilhelm Carl Heraeus, ebenfalls einen Teil ihres Vermögens in die Stiftung ein. Der Stiftungsname änderte sich in „Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung“.

Neuer Fokus: Persönlichkeiten in Schulen

Im Jahr 2009 positionierte sich die Stiftung unter der Leitung der damaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. h. c. Beate Heraeus neu und legte ihren Schwerpunkt auf Personal- und Organisationsentwicklung in Schulen sowie auf Führungskompetenzen von Schulleitungen und Lehrkräften. Der Stiftungsname erhielt den Zusatz „Heraeus Bildungsstiftung“, der heute wie eine Art Rufname geführt wird.

Stresemannstraße 11: ein Ort voller Familiengeschichte

Im Jahr 2020 erwarb die Stiftung das Haus in der Stresemannstraße 11 in Hanau, im Jahr 2021 nahm das Stiftungsteam dort seine Arbeit auf und öffnete die Türen für Lehrkräfte und Schulleitungen. Ein Ort der Begegnung und voller Familiengeschichte: Die Schwester von Kathinka Platzhoff, Gertrud Canthal, hatte das Grundstück mit ihrem Mann 1923 erworben und das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Haus Ende der Vierzigerjahre wiederaufgebaut.

Stiftungsgeschichte