Die Herbstakademie für Schulleitungen in Rheinland-Pfalz 2021

Artikel

Die Herbstakademie für Schulleitungen in Rheinland-Pfalz 2021 

Wie sieht die Schule der Zukunft aus? Welche Qualifikationen brauchen unsere Schüler, damit sie die Herausforderungen von morgen meistern? Und was bedeutet das für die Schulleitungen von heute? Welche nächsten Schritte stehen an? Bei der Herbstakademie für Schulleitungen in Rheinland-Pfalz am 20. und 21. Oktober 2021 gingen rund 60 Schulleitungen mitten in den Herbstferien zwei Tage lang in „Klausur“, um über die Schule der Zukunft nachzudenken, Ziele zu formulieren, Maßnahmen zu entwickeln und Erfahrungen auszutauschen. 

Visionäre Impulse

„Demokratische Beteiligung, neue Lernräume und Vernetzung in den Sozialraum“
Kultusministerin Dr. Stephanie Hubig
 machte Mut und rief den Führungskräften ein aufrichtiges „Danke“ für das Engagement zu. Es sei wichtig, sich jetzt Zeit zu nehmen und „gemeinsam die Schule der Zukunft zu bauen“.

„Gesunde Schule ist gute Schule“
Dr. Birgit Pikowsky, Direktorin des Pädagogischen Landesinstituts in Rheinland Pfalz
rief dazu auf, bei allen Überlegungen zur Zukunft der Schule stets die Schüler*innen im Blick zu halten. Insbesondere nach der Pandemie sei jetzt die Zeit, von der Reaktion in die Aktion zu kommen, Neues anzustoßen, Bewährtes auszubauen und vor allem die Herausforderungen gemeinsam anzugehen.

„Verbündete finden“
Dr. h. c. Beate Heraeus, Vorstandsvorsitzende der Heraeus Bildungsstiftung,
ermutigte dazu eine neue Kultur der Zusammenarbeit anzustreben. Sie regte an, sich Verbündete zu suchen, Experimente zu wagen und bei allem Neuen auch eine Fehlertoleranz zu entwickeln.

„Offen für neue Qualifikationen“

In ihrem Einführungsvortrag machte die Gesundheitspsychologin Dr. Steffi Burghardt deutlich, dass es nun darum gehe, einen Paradigmenwechsel zu vollziehen, um zu verstehen, dass zukünftig ganz neuartige Qualifikationen für ein erfolgreiches und glückliches Leben wichtig sein werden.

 

In den anschließenden eineinhalb Tagen mit kreativen Workshops unter Leitung des Trainer*innen-Teams der Heraeus Bildungsstiftung, wurde zum Thema „Schule der Zukunft“ anhand des Modells „WHY-HOW-WHAT“ von Simon Synek gearbeitet, diskutiert und Ideen entwickelt. In Kleingruppen entstanden neue Vorhaben und Visionen zur Schule der Zukunft und dazu, welche Ziele die Schulleitungen für die nächsten Jahre erreichen möchte. Mit konkreten Ideen für Maßnahmen, mit Elan und Energie und vor allem inspiriert durch viele kollegiale Gespräche starten die Teilnehmenden nach den Herbstferien nun wieder in den Schulalltag.

 

Menü