#Respekt-los-handeln

Im Rahmen der Gesprächsreihe PRO DIVirtuell  mit dem Schwerpunkt „Respekt“ lud Dr. h. c. Beate Heraeus,  Vorstandsvorsitzende der Heraeus Bildungsstiftung, am 19.11. zur Diskussion rund um das Thema Wertschätzung der Umwelt ein. Mit ihr und den zahlreichen Gästen im Dialog: der Moderator und Wissenschaftsjournalist Dirk Steffens, die Umweltdidaktikerin Christina Trautmann (PH Heidelberg), die ehemalige Lehrerin Birte Lorenzen-Herrmann mit ihrem Schüler*innen-Projekt „My ocean challenge“ und ihr Mann Boris Herrmann, Profisegler und Umweltschützer, per Videogruß während der Regatta „Vendée Globe“Moderiert wurde das Gespräch von Manuel J. Hartung (DIE ZEIT). Im Fokus des Dialogs standen didaktische Ansätze und Ideen, die Schülerinnen und Schülern die Bedeutung des eigenen Handelns für den Umwelt- und Klimaschutz und damit die Zukunft unseres Lebens auf dem Planeten Erde emotional vermitteln.

„Mehr Emotionen! Jeder kann einen Beitrag zum Umweltschutz leisten“

Dirk Steffens, Wissenschaftsjournalist und Gründer der Biodiversity Foundation, appellierte leidenschaftlich dafür, Menschen emotional anzusprechen und so für mehr Umweltbewusstsein zu sensibilisieren. „Jeder kann etwas beitragen und zwar in sehr kleinen Handlungsteilchen, wie etwa im Alltag beim Einkaufen oder in der Stille im Wald. Wir sollten ganzheitlicher denken – in großen Zusammenhängen“. Auch die Politik als normengebende Instanz sei gefragt, so Steffens.

„Azubis für Klimaschutz sensibilisieren“

Christina Trautmann, Umweltdidaktikerin an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, stellte den Ansatz der „Climate Change Education“ für Auszubildende in der Wirtschaft vor. Wie motiviert man Auszubildende dazu, sich mit Klimafolgen zu beschäftigen und diese Themen aktiv im Unternehmen zu thematisieren? Ihre Antwort: Das GECO LAB, ein erlebnisorientiertes Umweltprojekt für Auszubildende, das das Ziel hat, jungen Menschen Umweltbewusstsein emotional zu vermitteln und sie zu Selbstwirksamkeit aufzurufen.

„Segeln, Wasser, Bildung, Schule“

Boris Herrmann, Weltumsegler, meldete sich direkt von Bord seines Seglers Malizia vom Äquator zu Wort. Als Zeuge des Klimawandels auf seinen Weltumsegelungen ist sein Aufruf: „Mehr Zeit für aktuelle Lerninhalte im Klassenzimmer“. Die Antwort: „My Ocean Challenge“. Ein Schulprojekt, das er mit seiner Frau Birte Lorenzen-Herrmann, ehemalige Lehrerin, ins Leben gerufen hat und mit dem beide Ozeanthemen in die Schule bringen. Anmeldung hier: myoceanchallenge@borisherrmannracing.com

Die Diskussion im Chat mit rund 140 Gästen aus den Bereichen Schule, Stiftungen, Wissenschaft, Medien und Wirtschaft war überaus engagiert und hätte problemlos den späteren Abend füllen können. Ein Fazit für die Schule: Lehrkräfte in Schulen können und sollten den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung ihrer Selbstwirksamkeit für die Zukunft unsere Erde vermitteln. Zahlreiche wertvolle Initiativen und Projekte gibt es!

Mitschnitt der Veranstaltung

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