TELLUS | miteinander lehren – voneinander lernen

Nach einem erfolgreichen zweiten Projektjahr ging das Projekt TELLUS|miteinander lehren – voneinander lernen im August 2018 in die dritte Runde. Für das dritte Projektjahr konnten vier Berufliche Schulen gewonnen werden: Neben der Wilhelm-Merton-Schule und der Philipp-Holzmann-Schule, die bereits seit dem ersten und zweiten Projektjahr dabei sind, sind das die Käthe-Kollwitz-Schule in Offenbach und die Brühlwiesenschule in Hofheim. TELLUS leistet damit an den kooperierenden Schulen einen wichtigen Beitrag zur schulischen und beruflichen Integration junger Menschen mit Migrationsgeschichte. TELLUS richtet sich an Schulformen an Beruflichen Schulen, die von jugendlichen SeiteneinsteigerInnen (Geflüchtete, SpätaussiedlerInnen und Zugewanderte) besucht werden. Durch sprach- und sozialpädagogische Förderung sowie allgemeinbildenden Unterricht wird der Übergang in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt vorbereitet.

Um Lehrkräfte und Fachkräfte der Sozialpädagogik zu unterstützen, hat die Crespo Foundation im August 2016 daher gemeinsam mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Frankfurt University of Applied Sciences das Service Learning-Projekt TELLUS aufgebaut. Studierende der relevanten Fachbereiche (Lehramt, Soziale Arbeit, Wirtschaftspädagogik, Erziehungswissenschaften und Psychologie) unterstützen in multiprofessionellen Teams die SchülerInnen und arbeiten eng mit den Fachkräften zusammen.

Ein Trainer der Heraeus Bildungsstiftung beteiligt sich regelmäßig mit dem Seminar „Gesprachsführung, Fragetechniken, Feedback geben“ an der Qualifizierung der Studierenden, das zuletzt am 10. und 11. Oktober stattfand. Darüber hinaus moderiert Miriam Desjardins, Leiterin Seminar- und Schulmanagementprogramme der Heraeus Bildungsstiftung, Kick-Off- und Halbjahresworkshops mit den Fachkräften.

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